Archiv der Kategorie: Stadtverband Wismar

Kranzniederlegung am 77. Tag der Befreiung in Wismar

Auch in diesem Jahr lädt die Fraktion DIE LINKE in der Bürgerschaft der Hansestadt Wismar anlässlich des 77. Tages der Befreiung zum ehrenden Gedenken ein. Um 15.00 Uhr wird die Fraktion, wie in jedem Jahr, so auch in diesem Jahr einen Kranz am sowjetischen Ehrenmal im Köppernitztal (Phillip Müller Straße) ablegen um der Befreiung vom Nationalsozialismus und damit dem Endes des zweiten Weltkrieges zu gedenken. Im Anschluss an die Kranzniederlegung spricht der Fraktionsvorsitzender Horst Krumpen.

Eingeladen sind alle Menschen, die an diesem Tag mit uns gemeinsam in würdiger Form den Tag der Befreiung begehen möchten.

2. Mahnwache „Für einen schnellen Frieden“

Nun schon zum 2. Mal hat unser Kreisverband Die Linke zu einer Mahnwache „Für einen schnellen Frieden“ aufgerufen. Dem Aufruf sind am Sonnabendnachmittag, am 12.03.2022 trotz herrlichen Ausflugswetters bis zu 100 Menschen gefolgt. Zu groß ist die Sorge vor einer weiteren Eskalation dieses Krieges direkt vor unserer Haustür. Unser Kreisvorsitzender Horst Krumpen, sowie die Redner von SPD, CDU und FDP forderten die sofortige Einstellung des Krieges. Das Leid der Zivilisten muss umgehend beendet werden.

Überall in Deutschland und in Europa finden Demonstrationen, Kundgebungen, Mahnwachen oder Aktionen für den Frieden statt. Horst brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass unsere Regierenden, aber auch die Regierung Putin verstehen, die Bevölkerung will diesen Krieg nicht. In Nordwestmecklenburg sind die ersten 300 Flüchtlinge aus der Ukraine angekommen. Landrat Tino Schomann, Wismars Bürgermeister Thomas Beyer und der Ordnungsamtschef des Landkreises Hans Martin Helbig dankten den vielen ehrenamtlichen Helfern. Auf der Webseite unseres Landkreises findet man gebündelt alle Unterstützungsmöglichkeiten.

Einige unserer Genossen nutzten die Möglichkeit, am Rande der Mahnwache für die Flüchtlingshilfe zu spenden.

Glückwünsche und rote Nelken zum Internationalen Frauentag

Die Mitglieder des Kreisverbandes Nordwestmecklenburg der LINKEN Horst Krumpen, Björn Griese, Detlef Bojahr und Peter Vorbau folgten einer langen Tradition, als sie am  8. März auf dem Wismarer Markt Nelken und eine Glückwunschkarte an die Passantinnen überreichten. Ob jung oder alt, diese Geste der Anerkennung wurde von den Frauen überwiegend freundlich und überrascht entgegen genommen. Einige der älteren Frauen erinnerten sich auch an die Frauentagsfeiern zu DDR – Zeiten.

Auf Initiative der LINKEN wird der Frauentag ab 2023 in Mecklenburg-Vorpommern zum gesetzlichen Feiertag. DIE LINKE fordert für die Frauen endlich gleichen Lohn für gleiche Arbeit, mehr gesellschaftliche Mitbestimmung und eine stärkere Anerkennung und gerechte Verteilung der Haus- und Sorgearbeit.

Es ist eben nicht egal, wer regiert

Präsenzunterricht ist das Ziel LINKER Bildungspolitik in der Pandemie

Im Januar beriet der Kreisvorstand DIE LINKE.  Nordwestmecklenburg unter anderem die aktuellen Vorgaben zur Offenhaltung der Schulen während der Pandemie.  Die Wismarer Stadtvorsitzende der LINKEN Gabriele Sauerbier betonte: „ Endlich ist die Entscheidung über das, was in der Pandemie an einer Schule möglich ist, da wo sie hingehört nämlich in der Hand der Schulleitung.“

Die Schulen haben mit dem klar strukturierten 3-Phasen-Modell einen klaren Rahmen bekommen. Die Schulleitungen entscheiden anhand der Gegebenheiten spätestens am Donnerstag der Vorwoche, welche Phase ab dem darauf folgenden Montag angewendet wird. Dabei orientieren sie sich insbesondere an den Kapazitäten des Lehrpersonals. Auch unter den schwierigen Bedingungen der Pandemie mit der Omikron-Variante steht der Präsenzunterricht im Vordergrund. Falls Distanzunterricht erforderlich wird, ist er auf maximal 4 Stunden am Tag begrenzt.

Der Kreisvorstand DIE LINKE. Nordwestmecklenburg begrüßte die Vorgaben aus dem Bildungsministerium einhellig. Kreisvorstandsmitglied Judith Keller, die als Schulsozialarbeiterin arbeitet: „Diese neue Regelung kommt an den Schulen in unserem Kreis sehr gut an. Die Schulleiter können jetzt selbst entscheiden und müssen nicht wie bisher auf die Vorgaben des Bildungsministeriums warten. Das Pandemiegeschehen ist regional unterschiedlich und gerade deshalb sind praktikable Lösungen für jede Schule anders. Dem wird mit dieser Regelung Rechnung getragen. Das macht die Organisation der Schule flexibler und besser.“

Björn Griese, Bürgermeister aus Warin begrüßt die Pläne: „Auch in Warin gelingt die Organisation der Arbeit an den Schulen unter Pandemiebedingungen so viel besser.“ Und er ergänzt: „Wir müssen alles tun, um Schulen offen zu halten und Eltern nicht noch weiter zu verunsichern. Unsere Kinder müssen seit Beginn der Pandemie schon zu lange mit Einschränkungen leben, Schule ist mehr als nur lernen von Fakten.“

Die Kreistagsfraktion DIE LINKE Nordwestmecklenburg, die Bürgerschaftsfraktion DIE LINKE Wismar und andere kommunale Fraktionen haben seit Beginn der Pandemie mit etlichen Anträgen darauf hingewirkt Präsenzunterricht in den Schulen zu ermöglichen.

Gedenken am Sowjetischen Ehrenmal in Wismar

Am 8. Mai 2021, dem 76. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus, trafen sich über 25 Mitglieder der Linken und Bürger der Hansestadt am Ehrenmal, um der unermesslichen Opfer des Krieges und der faschistischen Gewaltherrschaft zu erinnern und legten Blumen nieder.

In seiner Rede bezog sich der Landtagskandidat und Kreisvorsitzende Horst Krumpen auf Millionen von Soldaten aus vielen Nationen, die auf den Schlachtfeldern des vom Hitlerfaschismus entfesselten Zweiten Weltkrieges ihr Leben ließen. Dabei haben die Völker der Sowjetunion die Hauptlast des Krieges getragen und den Hauptanteil zur Befreiung der vom deutschen Faschismus unterjochten Völker geleistet. Unsere tägliche Herausforderung besteht darin, die Erinnerung wach zu halten und Lehren daraus zu ziehen.

Er sagte: „Der 8. Mai ist für uns in erster Linie ein Tag des Gedenkens, aber er ist auch eine Mahnung für uns Deutsche, gerade jetzt, wo es wieder salonfähig zu werden scheint diese grausame Zeit als „Vogelschiss der Geschichte“ zu bezeichnen. Wo Aufrüstung wieder salonfähig ist und mit Werbetrailern junge Menschen für den Dienst an der Waffe geworben werden, wo rechtsradikales Gedankengut auch in der Bundeswehr immer wieder öffentlich wird. Wir stehen hier und heute gegen diese Marschrichtung.“

Blumen zum 135. Geburtstag Ernst Thälmanns

Anlässlich des 135. Geburtstags von Ernst Thälmann trafen sich Freitag, den 16. April 2021, am Gedenkstein in der Schweriner Straße unser Direktkandidat zur Landtagswahl Horst Krumpen, Vorsitzender des Kreisverbandes, Gabriele Sauerbier, Vorsitzende des Stadtverbandes, Robert Alexander Warna sowie Peter Vorbau und gedachten des deutschen Arbeiterführers.

Robert Alexander trug einen Text vor, aus dem Vorwort von Wilhelm Pieck zum Buch Willi Bredels, das dem politischen Lebensbild Ernst Thälmanns gewidmet ist:

 „Ende August 1944 wurde Ernst Thälmann im Auftrage von Hitler-Göring durch SS-Banditen ermordet. Elfeinhalb Jahre war er in der Einzelhaft der Nazizuchthäuser drangsaliert worden. Wo in der ganzen Welt von dem Kampf deutscher und ausländischer Antifaschisten gegen das barbarische Naziregime gesprochen wurde, nannten Arbeiter, Bauern, Jugend und Geistesschaffende den Namen Ernst Thälmann. Er wurde zum Innbegriff des unerschrockenen und kompromisslosen Kämpfers gegen die Blutherrschaft der Hitlerbande.“

Auch in der heutigen Zeit sind wir gefordert, uns rechten und faschistischen Bestrebungen konsequent entgegenzustellen.

Gabriele Sauerbier legte am Gedenkstein einen Blumenstrauß nieder.

Mahnwache auf dem Wismarer Markt

Bürger fordern schnelle Hilfe für Flüchtlinge auf der griechischen Insel Lesbos

Nach dem Brand im Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel sind über 12 000 Migranten obdachlos und ohne nennenswerte humanitäre Versorgung. Ursache ist die unmenschliche Flüchtlingspolitik der Europäische Union und der Nationalstaaten, einschließlich der BRD.

Das Bündnis „Wismar für Alle“ hatte am Freitag, den 11. September um 18 Uhr zu einer Mahnwache auf dem Wismarer Markt aufgerufen, um auf die katastrophale Lage der Flüchtlinge aufmerksam zu machen.

Über 60 Bürger waren dem Aufruf gefolgt und forderten von der Bundesregierung und der EU-Kommission endlich zu handeln und den obdachlosen Flüchtlingen eine sichere Unterkunft zu bieten. Der Innenminister Horst Seehofer will nur 150 Flüchtlinge aufnehmen und wurde aufgefordert seine unchristliche Arbeitsweise zu ändern.

Lautstark forderten die Demonstranten:

Sag es laut, sag es deutlich,
Flüchtlinge sind hier willkommen.
Say it loud, say it clear,
Refugees are welcome here.

 

 

Den Frauen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert

Nelken zum Internationalen Frauentag in der Wismarer Fußgängerzone verteilt

Am Vorabend des 8. März haben die Genossen Horst Krumpen, Peter Vorbau, Detlef Bojahr und Uwe Boldt am Freitag dem 06. März in der Wismarer Fußgängerzone den Frauen auf der Straße und am Arbeitsplatz, bereits Nelken zum Internationalen Frauentag überreicht. Die Überraschung war besonders groß, weil viele zu diesem Zeitpunkt noch nicht mit dieser Aktion gerechnet hatten. Ein kurzer Augenblick der Ruhe bei der Ansprache und Blumenübergabe zauberte bei vielen Frauen ein Lächeln ins Gesicht. Nicht selten war ein kurzer politischer Diskurs zur aktuellen Lage in Wismar, Mecklenburg, Deutschland und der Welt  noch möglich. In den kurzen Gesprächen wurden die noch ungelösten Probleme der Gleichberechtigung, insbesondere in der Arbeitswelt (Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ) und die noch vielen gravierenden Ungerechtigkeiten in der gesamten  kapitalistischen Welt, angesprochen. Aber auch manch männliche Begleitperson wurde  durch diese Aktion  daran erinnert, zum 8. März selbst aktiv zu werden.