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Unser Kandidat zur Landratswahl

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

ich freue mich, dass ich heute die Gelegenheit habe, mich Ihnen als Kandidat für die Landratswahl 2021 in unserem Landkreis vorzustellen. Mein Name ist Jörg Bendiks, ich bin 29 Jahre alt und arbeite an der Zukunft unseres Landkreises, als Lehrer in einer
Grundschule in Wismar.

Als Mitglied der Stadtvertretung Grevesmühlen und des Kreistages von Nordwestmecklenburg kenne ich die Sorgen und Nöte der Kommunalpolitik. Ich möchte Ihnen, den Wählerinnen und Wählern mit meiner Kandidatur als Landrat die Möglichkeit bieten, frischen Schwung in die Kreisverwaltung zu bringen.

Ich möchte mit Ihnen, gemeinsam, modern, für uns und unsere Familien die Zukunft unseres Landkreises gestalten. Ich möchte Verwaltungshandeln transparenter und verständlicher gestalten, Lösungen gestalten statt Problemstellungen zu verwalten, das ist mein Angebot für Ihre Wahl.

Ich möchte Ihren Anliegen Aufmerksamkeit schenken, Ihnen zuhören und Ihren Beitrag für uns als Gemeinschaft wertschätzen.
Verwaltungshandeln muss handhabbar und verständlich sein. Wenn auch Sie diese Ansätze des praktischen, am Miteinander orientierten Handelns teilen, dann freue ich mich über Ihr Vertrauen bei der Wahl zum Landrat für unseren Landkreis.

Beste Grüße
Jörg Bendiks

Sie haben Ideen, Fragen oder Wünsche.
So erreichen Sie mich:

E-Mail: info@die-linke-nwm.de
Telefon: 03841/ 28 35 55
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Bildung in Not – Unterricht statt Ausfall

Traditionell startet die Linksfraktion rund um den Welttag der sozialen Gerechtigkeit (20. Februar 2020) eine Großflächenkampagne, dazu erklärt die Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin, Simone Oldenburg:

„Unsere Kinder und Jugendliche brauchen endlich mehr Unterricht und weniger Ausfall. Jährlich fällt eine viertel Million Stunden Unterricht komplett aus, das heißt: kein Vertretungsunterricht, nicht einmal Stillarbeit oder Klassenzusammenlegung.

Hinzu kommt, dass in Mecklenburg-Vorpommern der Lehrermangel grassiert, ein untaugliches Lehramtsstudium angeboten, das folglich von viel zu vielen Studierenden abgebrochen wird. Die dringend benötigten Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger werden als billige Lehrkräfte ohne jegliche pädagogische Qualifizierung verheizt. So sieht das Bildungssystem von SPD und CDU aus. Die Landesregierung leugnet seit Jahren die miserable Lage und denkt nicht daran, die Lehr- und Lernbedingungen an den Schulen spürbar zu verbessern.

Deshalb haben wir eine Volksinitiative gestartet. Mit unserem ‘Bildungsaufstand’ wollen wir bessere Unterrichtsbedingungen erreichen – weniger Unterrichtsausfall, 1000 zusätzliche Lehrkräfte, mehr Mathe und Deutsch in der Grundschule und eine bessere Ausbildung der Lehrerinnen und Lehrer sowie der Seiteneinsteiger.

Um auf unsere Initiative aufmerksam zu machen und dafür zu werben, werden ab diesem Wochenende an vielen Orten des Landes, darunter Greifswald, Neubrandenburg, Neustrelitz, Rostock und Schwerin, die Großflächen ‘Unterricht statt Ausfall’ zu sehen sein. Wir dürfen es nicht länger zulassen, dass auf dem Rücken der Schülerinnen und Schüler, der Lehrkräfte und Eltern gegeizt wird.“

Grottenschlechtes Zeugnis für Bildungspolitik in M-V

Nach dem Expertengespräch „Lehrkräftemangel an öffentlichen Schulen wirksam begegnen“, das heute auf Antrag der Linksfraktion im Bildungsausschuss stattfand, erklärt die Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„Die Experten haben die bestehende Lehrerausbildung und sogenannte Ausbildung der Seiteneinsteiger in Bausch und Bogen verrissen.

Weder Gewerkschaften noch Landeselternrat oder Vertreter der Lehrerbildung ließen ein gutes Haar an der derzeitigen Bildungspolitik im Bereich der Lehrkräftegewinnung des SPD-geführten Ministeriums. Insgesamt wurde der Bildungsministerin ein grottenschlechtes Zeugnis ausgestellt, es offenbarten sich die katastrophalen Zustände bei der Einstellung und Qualifizierung der Seiteneinsteiger. Meine Fraktion wurde in ihren Forderungen, etwa nach einem Referendariat für Seiteneinsteiger und einer praxisnahen Ausbildung für Lehrkräfte, bestätigt.

Wenn wir die Bildungskarre aus dem Dreck ziehen wollen, müssen wir Lehrkräfte gut und zügig ausbilden. Mit Arbeitsgruppen und anderen Ausreden schaffen wir es nicht, ausreichend qualifizierte Lehrkräfte für unsere Schulen zu gewinnen. Aber anstatt die Ärmel hochzukrempeln, redet die Bildungsministerin die Probleme klein. Durch ihr zögerliches und wankelmütiges Handeln trägt sie den Lehrkräftemangel auf den Rücken der Schülerinnen und Schüler, der Lehrerinnen und Lehrer sowie der Eltern aus.“