Archiv der Kategorie: Aktionen

Schluss mit teuer – Energiepreise wirksam deckeln – Menschen entlasten!

DIE LINKE Nordwestmecklenburg lädt erneut am letzten Arbeitstag des Monats November am Mittwoch den 30.11.2022 um 17.00 Uhr zu einer Demonstration ein. Start ist wie in den Monaten vorher am Bahnhof Wismar, von dort über den Altstadtring in die Gerberstraße, Breite Straße Fischerreihe bis zum Altstadtring, dann zum Hafen zur Abschlusskundgebung.
Als Hauptredner der Abschlusskundgebung wird Dr. Dietmar Bartsch, Mitglied des Bundestages und Vorsitzender der Bundestagsfraktion sprechen.

Die Demonstration richtet sich gegen die Placebopolitik der Bundesregierung in der Frage wirksamer Bekämpfung der explodierenden Lebenshaltungskosten. Die Veranstaltung richtet sich gegen die steigenden Energiepreise, die ständig steigenden Lebensmittelpreise und die unzureichenden Maßnahmen der Bundesregierung.

Sich für die Menschen in unserem Land einzusetzen ist uns als LINKE ein Anliegen, dabei sind wir auch weiterhin solidarisch mit allen Menschen, die aus der Ukraine und anderen Kriegs und Krisengebieten zu uns flüchten. Die sich weiter vertiefende Kluft zwischen Arm und Reich liegt vor allem an den unzureichenden Entscheidungen der Bundesregierung, diese Entscheidungen befördern die soziale Kälte in unserem Land.

Alle Demokratinnen und Demokraten sind bei der Demo und der Abschlusskundgebung herzlich willkommen.

Mahnwache am Wismarer Markt

Solidarität mit Geflüchteten auch in Krisenzeiten

Dem Aufruf der Linken Nordwestmecklenburg und des Kreisverbandes Bündnis 90/Die Grünen zu einer Mahnwache sind am Freitag, den 21.10.2022 über 150 Bürger gefolgt. Sie reagierten damit auf den noch ungeklärten Brand einer Flüchtlingsunterkunft in Groß Strömkendorf am Mittwochabend. Die Bewohner des Hauses, 12 Flüchtlinge aus der Ukraine, konnten sich unverletzt in Sicherheit bringen. Die Teilnehmer der Mahnwache und die Redner, darunter Horst Krumpen, Vorsitzender des Kreisverbandes der Linken, Anne Shepley, Landtagsabgeordnete der Grünen und Landtagspräsidentin Birgit Hesse, brachten ihre Solidarität mit den Geflüchteten zum Ausdruck und verurteilten Tendenzen in der Bevölkerung zu Rassismus und Hetze.

Aufruf zur Demonstration – Schluss mit Teuer – Energiepreise deckeln – Gasumlage abschaffen

DIE LINKE Nordwestmecklenburg ruft zu einer gemeinsamen Demonstration am Freitag den 30.09.2022 um 18.30 Uhr am Bahnhof der Hansestadt Wismar auf. Die Demo startet am Bahnhof und wird von dort über einmal komplett über den Altstadtring gehen und dann über die ABC Straße zum Marktplatz marschieren, dort ist die Abschlusskundgebung geplant.

Zur Demonstration rufen wir alle friedlichen Demokratinnen und Demokraten aus Wismar und Umgebung auf, die sich mit folgenden Zielen identifizieren:

  • Wir demonstrieren für die Deckelung der Energiepreise in unserem Land ! Warme Wohnungen und sichere bezahlbare Energie sind Aufgabe der Bundesregierung! Jedem muss ein Kontingent an Energie zu einem bezahlbaren Preis zur Verfügung gestellt werden!
  • Wir demonstrieren für die sofortige Abschaffung der Gasumlage!
  • Wir demonstrieren für die  sofortige Einführung einer Übergewinnsteuer ! Solidarität ist keine Einbahnstraße, die von hart arbeitenden Menschen bezahlt wird – Konzerne zur Kasse bitten!
  • Wir demonstrieren für die sofortige Absenkung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel!
  • Wir sind gegen die Öffnung von Nordstream 2!
  • Wir sind und bleiben solidarisch mit den vom völkerrechtswidrigen russischen Angriffskrieg betroffenen Menschen in der Ukraine !

Wir rufen zu einer friedlichen Demonstration am Monatsende auf, weil für viele Menschen in unserer Region das Geld, angesichts ständig steigender Preise, schon lange nicht mehr bis zum Monatsende reicht.

Nach der Demo besteht die Möglichkeit die Petition an den Bundestag gegen die Gasumlage und für den Energiepreisdeckel zu unterzeichnen.

Zur Demo fordern wir alle auf, leere Kochtöpfe mitzubringen und entsprechende Kochlöffel oder Deckel um mit viel Lärm auf diese Notlage hinzuweisen.

Bei der Abschlusskundgebung auf dem Marktplatz werden sprechen:

  • Horst Krumpen, Kreisvorsitzender DIE LINKE NWM und stv. Landesvorsitzender DIE LINKE MV
  • Jeanine Rösler, MdL Fraktionsvorsitzende DIE LINKE im Landtag MV
  • Sören Pellmann, MdB Fraktion DIE LINKE im deutschen Bundestag

Mit Ina Latendorf im Bundestag

Am 31. Mai war es endlich soweit. Auf Einladung unserer Bundestagsabgeordneten Ina Latendorf sind 50 Leute aus Gadebusch und Umgebung nach Berlin gefahren. Um 6 Uhr morgens ging es in Gadebusch los. Erster Programmpunkt in Berlin war dann der Haushaltsdebatte im Plenarsaal des Deutschen Bundestages zuzuhören. Das war schon sehr spannend. Danach nahm sich die Abgeordnete Zeit, um mit der Gruppe persönlich ins Gespräch zu kommen. Steigende Lebensmittelpreise, Inflation allgemein, die aktuelle Kriegssituation in der Ukraine, aber auch Themen wie Ausbildungsbedingungen und -vergütung interessierte die altersmäßig gemischte Gruppe. Ina Latendorf hat dabei nicht nur diese Themen erklären können, sondern durch ihre nahbare Art und verständliche Sprache es geschafft, gerade die jungen Leute für Politik zu begeistern. Nach dem Gespräch äußerten viele, dass sie jetzt wohl häufiger mal eine Debatte am Fernseher verfolgen möchten – ein wirklich tolles Ergebnis. Im Anschluss ging die Gruppe zusammen Mittag essen, um danach eine sehr informative Stadtführung durch Berlin zu machen. Nach dem gemeinsamen Abendessen ging es dann wieder zurück nach Gadebusch. Es war ein voller, aber auch ein toller Tag. Nach diesem langen Tag sind alle mit einem bleibenden Eindruck, aber auch mit schweren Augen nach Hause gefahren.

DIE LINKE übergibt 1000 € an die Kinderhilfe Dagda

Stellvertretend für den  Verein der LINKEN Bundestagsabgeordneten hat heute die für Wismar zuständige Bundestagsabgeordnete Ina Latendorf einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro an Danilo Kunert (besser bekannt als Olly) überreicht.

Mit dieser Scheckübergabe unterstützt der Verein der LINKEN die seit mehr als 10 Jahren laufende Hilfe durch Danilo Kunert und andere in Dagda/Lettland. Mit diesem Geld und vielen anderen Spenden werden Hilfsgüter transportiert, um Kindern und hilfsbedürftigen in der Stadt Dagda unter die Arme zu greifen.

Die Abgeordnete Ina Latendorf dazu: „Mir persönlich ist es ein Anliegen dieses ehrenamtliche und persönliche soziale Engagement von Herrn Kunert zu unterstützen, der seit vielen Jahren zusammen mit anderen viel Zeit und Kraft aufwendet um bedürftigen Menschen  in Lettland zu helfen. Diese Art von Engagement, für die es keine staatliche Hilfe gibt, wollen wir mit den Mitteln, die aus den Diätenerhöhungen der Bundestagsmitglieder der LINKEN stammen fördern. Wir sind die einzige Fraktion des Bundestages, die einen solchen Verein gegründet hat und wir unterstützen bundesweit jegliche Form von ehrenamtlichen Engagement, schnell und unbürokratisch zum Wohle der Menschen.“

Danilo Kunert freute sich über die erneute Unterstützung durch den Verein der Bundestagsabgeordneten und berichtete von seiner Ostertour nach Dagda und von der Bedürftigkeit der Menschen in dieser Region. Olly Kunert: „Ich bin dankbar für jegliche Unterstützung dieses Hilfsprojektes, mein Dank sind die glücklichen Menschen vor Ort, denen es oft am Nötigsten fehlt. Mein Dank gilt den Abgeordneten und auch Horst Krumpen von den LINKEN, der schon mehrfach Unterstützung für das Projekt organisiert hat.“

 

Für Frieden und gegen Aufrüstung

Ostermarsch 2022 in Wismar

Zum traditionellen Ostermarsch für Frieden und gegen Aufrüstung trafen sich in Wismar am Sonnabend, den 16. April über 40 Bürger. Die Demonstration führte vom Weidendamm über die Straßen der Altstadt zum Marktplatz.

Auf der Abschlusskundgebung erinnerten Horst Krumpen und Michael Deppe an die erste Friedenskundgebung in Wismar an der Wasserkunst zu Ostern 2008 mit 20 Teilnehmern. Sie stellten fest, dass es zu Friedenszeiten in den folgenden Jahren leichter war die Menschen zu mobilisieren. So haben SPD und Grüne in Wismar das Angebot der LINKEN zur gemeinsamen Veranstaltung in diesem Jahr nicht angenommen.

Die Teilnehmer forderten die sofortige Beendigung des Krieges in der Ukraine. Sie lehnten sowohl das Sondervermögens von 100 Mrd. für die Bundeswehr ab, als auch die jährlichen 2 % des Bruttoprodukts für den Wehretat. Sie wollen kein Gleichgewicht des Schreckens. Zum Frieden gibt es keine Alternative. Mehr Waffen für die Ukraine verlängern den Krieg. Stattdessen sind ernsthafte Verhandlungen für Waffenstillstand und Frieden notwendig.

Glückwünsche und rote Nelken zum Internationalen Frauentag

Die Mitglieder des Kreisverbandes Nordwestmecklenburg der LINKEN Horst Krumpen, Björn Griese, Detlef Bojahr und Peter Vorbau folgten einer langen Tradition, als sie am  8. März auf dem Wismarer Markt Nelken und eine Glückwunschkarte an die Passantinnen überreichten. Ob jung oder alt, diese Geste der Anerkennung wurde von den Frauen überwiegend freundlich und überrascht entgegen genommen. Einige der älteren Frauen erinnerten sich auch an die Frauentagsfeiern zu DDR – Zeiten.

Auf Initiative der LINKEN wird der Frauentag ab 2023 in Mecklenburg-Vorpommern zum gesetzlichen Feiertag. DIE LINKE fordert für die Frauen endlich gleichen Lohn für gleiche Arbeit, mehr gesellschaftliche Mitbestimmung und eine stärkere Anerkennung und gerechte Verteilung der Haus- und Sorgearbeit.

Uneingeschränkte Solidarität mit der Ukraine

Kundgebung auf dem Wismarer Markt

Der Aufruf der Kreisverbände der SPD, Die Linke, Bündnis90/Die Grünen, der FDP und der CDU  zu einer  Kundgebung unter dem Motto „Solidarität mit der Ukraine – für Frieden in Europa und eine humanitäre Flüchtlingspolitik“ fand eine große Resonanz.  Am Sonnabend, den 26. Februar 2022 um 13 Uhr versammelten sich über 450 Bürger auf dem Wismarer Markt. Sie brachten ihr Entsetzen über den Überfall auf die Ukraine zum Ausdruck und forderten vehement, dass  Russland und Putin den Krieg sofort beenden.

Die Redner, darunter der Landrat Tino Schomann, Bürgermeister Thomas Beyer, Andreas Walus (SPD) und Horst Krumpen (Die Linke) verurteilten den Überfall als eklatanten Bruch des Völkerrechts. Sie bezeichneten die Rechtfertigung des Krieges durch Putin, die Ukraine vom Faschismus zu befreien, als ungeheuerlich. Auch Bürger aus der Ukraine, die jetzt in Landkreis leben, haben sich zu Wort gemeldet. So Irina Skudar, die sich um sich um das Leben ihrer Angehörigen sorgt. Sie hätte so einen Krieg in Europa nie für möglich gehalten.

Übereinstimmend erklärten die Redner ihr Mitgefühl und ihre Solidarität mit den Bürgern der Ukraine. So werden in Wismar und im Landkreis die notwendigen Vorbereitungen getroffen, um die die vor dem Krieg flüchtenden Ukrainer würdig unterzubringen und zu betreuen. Weiter fordern die Demonstranten die Landes- und Bundesregierung auf, Russland mit Sanktionen größtmöglich Schaden zuzufügen und die Ukraine bei ihrem Kampf gegen den Aggressor zu unterstützen.