Einladung zur Teilnahme an der europaweiten Solidaritätsaktion
Die Cuba Sì-Regionalgruppe Schwerin führt in Abstimmung mit den Kreisverbänden Schwerin und Nordwestmecklenburg am 29.05.2021 in den Städten Schwerin, Wismar, Grevesmühlen und Gadebusch gemeinsame Mahnwachen durch.
Die Mahnwachen in NWM finden wie folgt statt:
Gadebusch 29.05.2021 um 12.00 Uhr an dem Parkplatz Ecke Lübsche Str.
Grevesmühlen 29.05.2021 um 14 Uhr auf dem Marktplatz
Wismar 29.05.2021 um 16 Uhr am Rathausgiebel (Westseite – Bäckerei Junge)
Die Corona-Pandemie hat es glasklar an den Tag gebracht: Es ist wichtiger denn je, für bessere Arbeitsbedingungen, mehr Arbeitsschutz und höhere Löhne einzutreten.
Nirgendwo wird dies deutlicher als im Gesundheitswesen und in der Altenpflege – Bereiche, die auf Kante genäht sind, weil Vorsorge nicht die Taschen der Aktionäre füllt. Schon lange vor der Corona-Krise haben wir immer wieder die oft unzumutbaren Bedingungen und viel zu niedrigen Löhne für die Kranken- und Altenpflegerinnen und -pfleger angeprangert und Verbesserungen für die Beschäftigten gefordert.
Im zurückliegenden Jahr erhielten die Männer und Frauen, die sich unermüdlich um Alte, Kranke und Sterbende gekümmert haben und weiter kümmern, noch Beifall von den Balkonen und hehre Worte aus der Politik. Heute ist der Beifall verklungen und auch von den Verantwortlichen in der Politik ist nichts mehr zu hören. Es ist höchste Zeit, dass sich diese unhaltbaren Zustände ändern.
Die Beschäftigten in der Pflege brauchen mehr Lohn – denn Beifall zahlt keine Rechnungen und keine Miete. Höhere Löhne sind für die dauerhafte Sicherung des Gesundheitswesens mit ausreichend gut motivierten Beschäftigten unerlässlich
Unsere Kinder und Jugendlichen brauchen wieder mehr Unterricht statt Ausfall. Jahr für Jahr fallen 250 000 Stunden Unterricht komplett aus, d. h. es gibt keinen Vertretungsunterricht, nicht einmal Stillarbeit oder Klassenzusammenlegung. Das sind für jede Schülerin und jeden Schüler während ihrer Schulzeit ein halbes Jahr Ausfall. Das ist ein unhaltbarer Zustand.
Damit an den Schulen wieder mehr Unterricht stattfinden kann, brauchen wir mehr Lehrerinnen und Lehrer. Deshalb muss der grassierende Lehrkräftemangel endlich wirksam bekämpft werden. Unter anderem muss das Lehramtsstudium reformiert werden, damit nicht so viele Studierende aufgeben. Die dringend benötigten Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger dürfen nicht länger als billige Lehrkräfte ohne jegliche pädagogische Qualifizierung verheizt werden.
Die Landesregierung leugnet seit Jahren die miserable Lage an den Schulen und weigert sich, die Lehr- und Lernbedingungen an den Schulen spürbar zu verbessern. Stattdessen soll mit geringeren Stundenzuweisungen an die Schulen der Missstand kaschiert werden. Mit unserer Volksinitiative, unserem ‚Bildungsaufstand‘, wollen wir bessere Unterrichtsbedingungen erreichen – weniger Unterrichtsausfall, 1000 zusätzliche Lehrkräfte, mehr Mathe und Deutsch in der Grundschule und eine bessere Ausbildung der Lehrerinnen und Lehrer sowie der Seiteneinsteiger.
Am 8. Mai 2021, dem 76. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus, trafen sich über 25 Mitglieder der Linken und Bürger der Hansestadt am Ehrenmal, um der unermesslichen Opfer des Krieges und der faschistischen Gewaltherrschaft zu erinnern und legten Blumen nieder.
In seiner Rede bezog sich der Landtagskandidat und Kreisvorsitzende Horst Krumpen auf Millionen von Soldaten aus vielen Nationen, die auf den Schlachtfeldern des vom Hitlerfaschismus entfesselten Zweiten Weltkrieges ihr Leben ließen. Dabei haben die Völker der Sowjetunion die Hauptlast des Krieges getragen und den Hauptanteil zur Befreiung der vom deutschen Faschismus unterjochten Völker geleistet. Unsere tägliche Herausforderung besteht darin, die Erinnerung wach zu halten und Lehren daraus zu ziehen.
Er sagte: „Der 8. Mai ist für uns in erster Linie ein Tag des Gedenkens, aber er ist auch eine Mahnung für uns Deutsche, gerade jetzt, wo es wieder salonfähig zu werden scheint diese grausame Zeit als „Vogelschiss der Geschichte“ zu bezeichnen. Wo Aufrüstung wieder salonfähig ist und mit Werbetrailern junge Menschen für den Dienst an der Waffe geworben werden, wo rechtsradikales Gedankengut auch in der Bundeswehr immer wieder öffentlich wird. Wir stehen hier und heute gegen diese Marschrichtung.“
Liebe Wähler*innen,
ich möchte mich recht herzlich bei Ihnen für das Vertrauen bedanken!
Wir kümmern uns auch weiter um frischen Wind in unserem Landkreis!