Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Besucher,
in diesem in jeder Hinsicht denkwürdigen Jahr der Corona Pandemie waren und sind wir für Sie/Euch da und kämpfen für soziale Gerechtigkeit. In Zeiten wie diesen scheint es so, als ob „die Politik“ nur noch aus dem Handeln der Regierungen in Land und Bund besteht. Aber in allen kommunalen Vertretungen in unserem Landkreis und auch im Kreistag haben wir als LINKE laut und vernehmlich unsere Stimme erhoben und uns dafür eingesetzt, den Menschen, die uns ihr Vertrauen geschenkt haben, eine Stimme zu geben. Auch im Landtag steht DIE LINKE vorne und legt mit unseren Abgeordneten unter Führung von Simone Oldenburg den Finger immer wieder in die Wunde. Es ist nicht leicht sich in diesen Tagen mit sachlichen, am Wohl der Menschen orientierter Politik, Gehör zu verschaffen.
Aufruf – Hilfsaktion für Griechenland/ Athen!!!

Liebe Bündnispartner*innen, bitte unterstützen Sie bzw. Ihr diesen Aufruf!!! In Wismar leben viele arabische, persische, eritreische, kurdische und irakische Familien, welche Angehörige haben, die obdachlos im Viktoria Park oder in Zelten in diversen überfüllten Camps leben müssen! Viele von ihnen kommen aus den Lagern der griechischen Inseln, viele auch bereits mit Anerkennung! Dennoch ist für sie kein Platz.
Die griechische Regierung hat dieses Jahr entschieden, dass sie bereits kurz nach Anerkennung ihre bisherige Unterkunft verlassen müssen und für sich selbst sorgen sollen. Europäische Hilfsprogramme funktionieren nur zum Teil, vor allem die bürokratischen Hürden sind sehr hoch… Keine Wohnung – kein Bankkonto, keine Steuernummer…Keine Hilfe, kein Sprachkurs – keine Arbeit!!!
Es gibt einen direkten Bezug zu den Menschen, die in Athen leben. Viele Familien aus Wismar unterstützen ihre Angehörigen, da wo sie können… Aber manchmal reicht es nicht aus.
Mit einer Partnerorganisation vor Ort „Project Elea“ stehen wir in engem Kontakt und wissen auch, dass die Pakete ankommen, da wir bereits mit Frauen des Treffs „Wismar Miteinander“ einige Pakete losgeschickt haben!
Kleiner Reminder an die Spendenaktion! 📦📯
So könnte ein Paket aussehen. Packt einen Zettel oder eine Karte rein, auf der ihr notiert, was drin ist und vielleicht einen kleinen Text. Und dann ab zur Post.
Ende des Tunnels in Sicht?
Die Pandemie als zukunftsorientierendes Zugpferd
Eine Durststrecke überstehen die meisten Menschen besser, wenn sie absehen können, wann sie zu Ende ist. Aber so lange ich die Warnungen, Debatten und Statistiken während der Pandemie verfolge, ist kein Licht in Sicht. Wenn ich die Logik der Wissenschaftler und Ärzte nachvollziehe, muss es entweder eine Durchseuchung geben oder einen Impfstoff, der bei diesem Wandelvirus erfolgreich ist. Obwohl es jetzt einen Impfstoff zu geben scheint, wird sicher noch einige Zeit vergehen, ehe er wissenschaftlich so abgesichert ist, dass er auch bedenkenlos eingesetzt werden kann. Wann die Maßnahmen gegen das Virus erfolgreich sein werden, steht somit in den Sternen. Wo ist das Licht am Ende des Tunnels?
Unser Kandidat zur Landratswahl
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
ich freue mich, dass ich heute die Gelegenheit habe, mich Ihnen als Kandidat für die Landratswahl 2021 in unserem Landkreis vorzustellen. Mein Name ist Jörg Bendiks, ich bin 29 Jahre alt und arbeite an der Zukunft unseres Landkreises, als Lehrer in einer
Grundschule in Wismar.
Als Mitglied der Stadtvertretung Grevesmühlen und des Kreistages von Nordwestmecklenburg kenne ich die Sorgen und Nöte der Kommunalpolitik. Ich möchte Ihnen, den Wählerinnen und Wählern mit meiner Kandidatur als Landrat die Möglichkeit bieten, frischen Schwung in die Kreisverwaltung zu bringen.
Ich möchte mit Ihnen, gemeinsam, modern, für uns und unsere Familien die Zukunft unseres Landkreises gestalten. Ich möchte Verwaltungshandeln transparenter und verständlicher gestalten, Lösungen gestalten statt Problemstellungen zu verwalten, das ist mein Angebot für Ihre Wahl.
Ich möchte Ihren Anliegen Aufmerksamkeit schenken, Ihnen zuhören und Ihren Beitrag für uns als Gemeinschaft wertschätzen.
Verwaltungshandeln muss handhabbar und verständlich sein. Wenn auch Sie diese Ansätze des praktischen, am Miteinander orientierten Handelns teilen, dann freue ich mich über Ihr Vertrauen bei der Wahl zum Landrat für unseren Landkreis.
Beste Grüße
Jörg Bendiks
Weltsituation durch Chaos gekennzeichnet
Horst Neumann, 08.10.2020
Globalisierung und Neoliberalismus entwickelten sich in den 80ziger Jahren und waren gekennzeichnet durch die Befreiung der Unternehmen von gesetzlichen und nationalen Schranken. Privatisierung, Deregulierung, Liberalisierung und schlanker Staat. Der Zusammenbruch der sozialistischen Staatengemeinschaft in Europa beschleunigte diesen Prozess. Der Markt allein sollte alles richten. Davon ist 30 Jahre später keine Rede mehr. Finanz- und Überproduktionskrise verursachten das Scheitern. Die Coronapandemie verstärkte diese Krise, verschleiert aber gleichzeitig den Blick auf die ökonomischen Fakten und deren Verursacher.
Die Linke Nordwestmecklenburg mit eigenem Stand auf der Hanseschau 2020
Auch unter Corona Bedingungen haben Mitglieder des Kreisverbandes auf der Hanseschau für linke Politik geworben. Obwohl in diesem Jahr weniger Bürger die Schau besuchten, haben die Standbetreuer, darunter Renate Lüders, Reinhard Sieg, Bernd Hilse, Björn Griese, Mario Menzzer und Peter Vorbau viele Gespräche geführt. Oft war die Benutzung des Glücksrads der Einstieg in die Diskussion. Dabei ging es u.a. um fehlende Pflegekräfte, Mängel in den Schulen, Aufnahme von Flüchtlingen, Bevölkerungsentwicklung und nicht zuletzt um die Vorstellung unserer Kandidaten für die Wahl des Landrats und des Landtags 2021.
Mahnwache auf dem Wismarer Markt
Bürger fordern schnelle Hilfe für Flüchtlinge auf der griechischen Insel Lesbos
Nach dem Brand im Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel sind über 12 000 Migranten obdachlos und ohne nennenswerte humanitäre Versorgung. Ursache ist die unmenschliche Flüchtlingspolitik der Europäische Union und der Nationalstaaten, einschließlich der BRD.
Das Bündnis „Wismar für Alle“ hatte am Freitag, den 11. September um 18 Uhr zu einer Mahnwache auf dem Wismarer Markt aufgerufen, um auf die katastrophale Lage der Flüchtlinge aufmerksam zu machen.
Über 60 Bürger waren dem Aufruf gefolgt und forderten von der Bundesregierung und der EU-Kommission endlich zu handeln und den obdachlosen Flüchtlingen eine sichere Unterkunft zu bieten. Der Innenminister Horst Seehofer will nur 150 Flüchtlinge aufnehmen und wurde aufgefordert seine unchristliche Arbeitsweise zu ändern.
Sag es laut, sag es deutlich,
Flüchtlinge sind hier willkommen.
Say it loud, say it clear,
Refugees are welcome here.
Dietmar Bartsch: Die EU darf nicht länger ein Hort der menschlichen Kälte sein
11.09.2020 – Moria war kein Flüchtlingslager. Moria war ein einziges Elend. Ausgelegt für 2.800 Menschen, waren 13.000 Menschen dort eng auf eng eingepfercht. In Moria sind die Werte der EU in Flammen aufgegangen. Moria und die weiteren sogenannten Hotspots im Mittelmeer sind der menschenrechtliche Tiefpunkt unserer Zeit.



