Ehrendes Gedenken zum Tag der Befreiung in Gadebusch

Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!

… aktueller denn je, wenn man nach Syrien schaut.

Der Kreisverband hat sich am 8. Mai, dem Landesgedenktag der Befreiung vom Nationalsozialismus und Beendigung des Zweiten Weltkriegs, wieder an zahlreichen Gedenkveranstaltungen und Kranzniederlegungen beteiligen. An diesem Tag erinnern wir an die Gräueltaten der NS-Diktatur, an den Holocaust, das millionenfache systematische Morden in den Konzentrationslagern, an Krieg, Zerstörung, Flucht und Elend.

Zum Gedenken und zur Mahnung

Feierliche Gedenkveranstaltung am sanierten Cap Arcona-Mahnmal auf Poel

Am 3. Mai führte die Gemeinde Insel Poel eine festliche Gedenkveranstaltung am kürzlich sanierten Mahnmal am Schwarzen Busch durch. An diesem Tag vor 73 Jahren, am Ende des Zweiten Weltkrieges, wurden etwa 8000 Menschen durch die Bombardierung der mit KZ-Häftlingen besetzten Schiffe Cap Arcona und Thielbek durch die britische Luftwaffe in der Lübecker Bucht, sinnlos getötet.

Feierliche Gedenkveranstaltung am sanierten Cap Arcona-Mahnmal auf Poel

Die Bürgermeisterin Gabriele Richter begrüßte zu diesem gemeinsamen Gedenken an die Opfer des Massakers die Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur M-V, Birgit Hesse, die Landrätin NWM, Kerstin Weiß, Abgeordnete des Land- sowie Kreistages, Mitarbeiter der Landesregierung, Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Kirche sowie Schüler der Regionalschule Prof. Hans Lembke Poel. Diese Gedenkstätte wurde zwischen 1946 und 1950 auf Grund der an der Küste angeschwemmten und auf der Insel begrabenen nachweislichen 34 grausam umgebrachten KZ-Häftlinge errichtet.

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DIE LINKE lädt ein zum Gedenken an den 8. Mai

DIE LINKE Nordwestmecklenburg lädt auch in diesem Jahr alle Bürgerinnen und Bürger zum ehrenden Gedenken am Tag der Befreiung ein.

Der Kreisvorsitzende Horst Krumpen : „In jedem Jahr gedenken wir am 8. Mai der Millionen Opfer des zweiten Weltkrieges. In Zeiten wie diesen, wo sich die Welt in einer erneuten Aufrüstungsspirale befindet und unsere Bundesregierung die Rüstungsausgaben gewaltig steigern will, werden wir als LINKE wieder die Stimme erheben. Waffengewalt und Militäreinsätze werden die Welt ebenso wenig befrieden, wie Waffenlieferungen. Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus bleibt Richtschnur unserer Politik.“

DIE LINKE lädt ein zu Kranzniederlegungen am 8. Mai um:

  • 16.00 Uhr am Ehrenmal in Wismar, Philip-Müller-Straße
  • 10.00 Uhr am Ehrenmal in Gadebusch, Bahnhofstraße

Tag der Arbeit in Warin – kalt, stürmisch und ungemütlich

In diesem Jahr meinte es das Wetter nicht so gut mit uns. Am Wariner Badestrand trotzte der Pavillon der LINKEN allen Wetterunbilden.  Unser Team, bestehend aus Roswitha Auert, Kurt Dombrowski, Björn Griese, Petra und Wolfgang Schultheiß sowie Ute und Andreas Spriewald, waren dennoch wieder gut gelaunt präsent. Gebackenes Schwein wurde gegen eine Spende abgegeben, Eis verschenkt und Werbematerialien verteilt.

Es waren jedoch bedeutend weniger Besucherinnen und Besucher als in den Vorjahren anwesend. Das lag nicht allein am Wetter. Vielmehr fehlten die kleinen Fußballer, die Kita, die Grundschule sowie die Linedance-Gruppe mit ihren Programmen. Aber diejenigen, die es an den Strand zog, kamen auf ihre Kosten. Musik, Hüpfburg sowie allerlei Kulinarisches luden zum Verweilen ein. Neben uns Linken zeigte nur die CDU Flagge. Die Vereine der Stadt waren ebenso vertreten wie die Bürgerinitiative, die sich seit Jahren für den Radweg Warin-Neuburg-Ventschow stark macht.

Leider, und das ist der Wermutstropfen, ist der Feiertag als Tag der Arbeit nicht mehr wahrnehmbar. Vielmehr ist es ein Volksfest geworden, an dem sich neben den Fraktionen, die Vereine und die Stadtverwaltung engagieren. Noch vor wenigen Jahren war es jedes Jahr ein Kampf der linken Stadtfraktion, diese Veranstaltung überhaupt stattfinden zu lassen. Mittlerweile ist der 1. Mai ein fester Termin im Veranstaltungskalender der Stadt geworden. Im kommenden Jahr, dem Kommunalwahljahr, wird dieser Tag wieder politischer werden. Ganz sicher!

Grundschullehrkräfte und Schulleitungen besser vergüten

Zur Ablehnung des Antrags „Arbeitsbedingungen für Lehrerinnen und Lehrer an Grundschulen verbessern – Lehrkräfte angemessen vergüten“ erklärt die Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„Was für eine Heuchelei von SPD und CDU. Immer wieder haben die Koalitionäre den Grundschullehrkräften, aber auch den Schulleitungen versprochen, ja zugesichert, ihre Situation zu verbessern. Auch vor dem Hintergrund, dass M-V mit anderen Ländern, die diesen Schritt demnächst umsetzen oder längst vollzogen haben, um Fachkräfte konkurriert, ist es unverantwortlich, dass die Landesregierung weiter mauert. Grundschullehrkräfte und Schulleitungen besser vergüten weiterlesen

Spiel mit dem Krieg

von Horst Neumann, Friedensinitiative Bad Kleinen

Es ist erschreckend, wie unverantwortlich führende Politiker gegenwärtig handeln, um Kriege voranzutreiben und ohne Hemmungen mit einer möglichen Weltkatastrophe spielen. Damit ist nicht nur Trump gemeint, denn er hat im französischen Präsidenten und in der britischen Premierministerin Mey eifrige Partner, die ihm im Intellekt nicht nachstehen. Nicht besser ist die deutsche Kanzlerin, die zwar nicht direkt mitmachte, aber ihre volle Unterstützung bekundete.

Obwohl man durch die eigenen Geheimdienste genau über das wahre Geschehen informiert ist, nimmt man die verheerenden Auswirkungen auf das gesamte System der internationalen Beziehungen in Kauf, negiert die UN-Charta und die Prinzipien des Völkerrechts. Spiel mit dem Krieg weiterlesen

Seminarplätze nicht länger wie auf dem Jahrmarkt verlosen

Zu Recht gehen die angehenden Lehrkräfte für bessere Studienbedingungen auf die Straße. Denn für die Studierenden herrschen katastrophale Zustände: hohe Abbrecherquoten, überlange Studienzeiten, und das Los entscheidet über einen Seminarplatz. Die künftigen Lehrerinnen und Lehrer demonstrieren gegen den jahrelang anhaltenden stiefmütterlichen Umgang mit ihren Studiengängen, die an die Fachwissenschaften der Universitäten gekoppelt sind. Dies sind angesichts des Lehrkräftemangels unhaltbare Zustände.

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DIE LINKE Kreisverband Nordwestmecklenburg