
Der 8. März erinnert uns daran, dass Gleichstellung keine Selbstverständlichkeit ist, sondern politisch erkämpft wurde und weiterhin erkämpft werden muss.
Die Linke hat in Mecklenburg-Vorpommern wichtige Schritte durchgesetzt. Der 8. März ist gesetzlicher Feiertag, Interventionsstellen gegen häusliche Gewalt wurden gestärkt und eine Koordinierungsstelle zur Umsetzung der Istanbul Konvention geschaffen. Doch klar ist: Das reicht noch nicht.
Gleichzeitig erleben wir, dass rechtsextreme und konservative Kräfte versuchen, feministische Errungenschaften zurückzudrängen, Gleichstellungspolitik zu schwächen und bestehende Strukturen auszuhöhlen. Nur wenige Tage vor dem Frauentag hat der rechte Block in der Rostocker Bürgerschaft den Gleichstellungsaktionsplan verhindert. Auch in Greifswald haben rechte Kräfte in dieser Woche erneut die Beschlussfassung zu einer Satzung für einen Frauenbeirat blockiert.
Für uns ist klar: Gleichstellungspolitik muss verteidigt und weiterentwickelt werden. In Parlamenten, in der Gesellschaft und auf der Straße. Die Kämpfe für soziale Gerechtigkeit, gute Arbeit und echte Gleichstellung gehören zusammen und enden nicht am 8. März.
Der 8. März ist ein Tag der Sichtbarkeit. Der Rest des Jahres ist der Auftrag.“




Die Regionalgruppe des ADFC Wismar ruft in Kooperation mit dem Bündnis Wismar Für Alle auf zu einer Fahrraddemonstration am Samstag den 17.02.2024. Start der Fahrraddemo ist um 11.00 Uhr am Bahnhof Wismar. Von dort geht es auf eine kurze Radtour durch Wismar. Wer nicht radeln möchte, kann trotzdem gerne beim sich anschließenden geselligen Teil dabei sein. Endpunkt der Fahrradtour ist der Innenhof der Heiligen Geist Kirche. Dort wird es dann bei Kaffee und Kuchen einen ungezwungenen Austausch und die Gelegenheit zum Kennenlernen aller Beteiligten geben. Im Innenhof der Kirche werden der Bürgermeister und der Landesvorsitzende des ADFC MV ein Grußwort sprechen.