Der Einladung zu der Gesprächsrunde über Rassismus folgten am Dienstag, den 27. März 2018 über 60 Bürger, darunter viele Migranten. Die Veranstaltung fand im Rahmen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ statt.
Als Gesprächspartner nahmen teil: Josephine Hermes, Flüchtlingsrat M-VP; Sandra Rieck, Das Boot; Dr. Andreas Walus, Leiter Polizeihauptrevier Wismar; Abdurahman Said Osman als Dolmetscher (er übersetzte ins Arabische und die Sprache vón Eritrea), sowie zwei Mitarbeiter des Vereins LOBBI e.V. (Beratung von Opfern rassistischer Übergriffe).
Fremdenfeindlichkeit und Rassismus haben in unserer Gesellschaft mit dem Flüchtlingszustrom seit 2015 deutlich zugenommen. Auch in Wismar werden Menschen mit einem ausländischen Hintergrund oder einer Behinderung bedroht, beleidigt oder auch tätlich angegriffen. Das passiert den Betroffenen bei der Wohnungssuche, bei der Fahrt im Bus, beim nächtlichen Heimweg oder auch Kindern in der Schule und auf dem Schulweg. Wie verhalte ich mich selbst in solchen Situationen und wie sollten sich die Betroffenen verhalten?
Bunter Demonstrationszug durch die Straßen der Wismarer Innenstadt
Die Friedensinitiative Wismar hatte für Sonnabend, den 31. März 2018 zum Ostermarsch aufgerufen. Den ungefähr 60 Demonstranten aus der Hansestadt und dem Landkreis sei an dieser Stelle Dank gesagt. Sie haben mit ihrer Teilnahme den Willen zu Frieden und Abrüstung zum Ausdruck gebracht.
Die deutsche Rüstungsindustrie unternimmt alle Anstrengungen zur Entwicklung neuer Waffen, die Regierung genehmigt Waffenexporte auch in Kriegsgebiete und trägt damit zu den Fluchtbewegungen aus diesen Ländern bei. Damit ist Deutschland daran beteiligt, dass die Welt einer Katastrophe entgegenstrebt. Wo bleibt der Aufschrei? Wieso gelingt es nicht Massendemonstrationen zu organisieren, die Jugend für eine friedliche Zukunft zu mobilisieren! Auch wenn in Umfragen eine Mehrheit der Bürger sich gegen Kriegseinsätze der Bundeswehr und Waffenexporte ausspricht, so ist die Frage zu stellen, warum sich dieses nicht bei Aktionen wie den Ostermärschen widerspiegelt.
Auch in diesem Jahr ruft die Wismarer Friedensinitiative die Bürger der Hansestadt und des Landkreises auf, beim Ostermarsch für ein friedliches Zusammenleben der Völker, gegen Kriege und Waffenexporte Gesicht zu zeigen. Laut Michael Deppe, als Anmelder der Veranstaltung, treffen sich die Teilnehmer am Ostersonnabend, dem 31. März 2018 um 11 Uhr auf dem Parkplatz Weidendamm, um dann in einem bunten Zug mit Plakaten, Transparenten und Fahnen durch die Straßen der Innenstadt zu demonstrieren. Auf dem Markt findet um 12 Uhr die Abschlusskundgebung statt.
Mitglieder der LINKEN mit Frauen in der Krämerstraße im Gespräch
Über die Lücken bei der Entgelt-Gleichheit von Männern und Frauen haben am Freitag, den 16. März 2018 Simone Oldenburg, Fraktionsvorsitzende im Landtag, Horst Krumpen, Bürgermeisterkandidat in Wismar und weitere Mitglieder mit zahlreichen Frauen Gespräche geführt und Infomaterial überreicht. Sie benannten die Ursachen: so werden frauentypische Berufe unterbewertet, gängige Rollenstereotypen beeinflussen die Berufswahl, fehlende Gehaltstransparenz, familienbedingt unterbrochene bzw. reduzierte Erwerbstätigkeit und fanden damit viel Zustimmung.
Der Equal Pay Day ist der Internationale Aktionstag für Entgelt-Gleichheit zwischen Männern und Frauen. In Deutschland markiert der Tag die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen von 21 %, das entspricht einem Zeitraum von 77 Kalendertagen. Das heißt bis zum 18. März arbeitet eine Frau umsonst.
Die Aktion trug dazu bei, die Öffentlichkeit für diese Problematik zu sensibilisieren und für das schnelle Schließen der Lohnlücke zu mobilisieren. Leider verhinderte der kalte Wind gemütliche Gespräche am rot-gedeckten Tisch bei Kaffee, selbstgebackenem Kuchen und Brötchen.
Seit Donnerstag 10.00 Uhr ist die Verbrauchermessen Hanseschau eröffnet. Die Fraktionsvorsitzende im Landtag, Simone Oldenburg, und Bürgermeisterkandidat für DIE LINKE in Wismar, Horst Krumpen, begrüßten die Frauen auf der Messe und überreichten zum heutigen internationalen Frauentag eine rote Nelke. DIE LINKE. Nordwestmecklenburg ist noch bis Sonntag den 11. März 2018 von 10.00-18.00 Uhr, am Stand 126, für alle Besucherinnen und Besucher vor Ort.
Zusammen mit der Fraktionsvorsitzenden im Landtag M-V, Simone Oldenburg und dem Bürgermeisterkandidat für DIE LINKE Wismar, Horst Krumpen, wollen wir auf die immer noch herrschenden Unterschiede zwischen Mann und Frau in der Gesellschaft hinweisen. Die Lohnungerechtigkeit zwischen Männern und Frauen im gleichen Beruf z.B. Pflegerin und Pfleger, ist der sogenannte „Equal Gender Gap“ und beträgt durchschnittlich 21 %. Das heißt bis zum 18. März 2018 arbeitet eine Frau umsonst. Das darf nicht mehr sein, schon gar nicht in der heutigen Zeit. Sei mit dabei am 16. März 2018 von 10 bis 12 Uhr in der Krämerstraße und unterstütze DIE LINKE bei der Aktion.
Symbolisch griff unser Bürgermeisterkandidat Horst Krumpen am Sonnabend zum Hammer und befestigte seine Ziele zur Bürgermeisterwahl – unter der Überschrift „Sieben auf einen Streich“ – an der Rathaustür in Wismar. Horst Krumpen, die Fraktion DIE LINKE in der Bürgerschaft und der Stadtverband sind überzeugt, dass es in manchen Bereichen besser geht als bisher. Sieben auf einen Streich – Bürgermeisterwahl 2018 in Wismar weiterlesen →
DIE LINKE mit Infostand vor dem Wismarer Jobcenter
Der Welttag der sozialen Gerechtigkeit wurde von den Vereinten Nationen 2009 eingeführt, um auf die Ungerechtigkeiten in der Welt aufmerksam zu machen.
Am Vormittag des 20. Februar 2018 haben Simone Oldenburg, Vorsitzende der Landtagsfraktion, Horst Krumpen, Kandidat für das Amt des Bürgermeisters in Wismar und weitere Mitglieder der Linken zahlreiche Gespräche mit Besuchern des Jobcenters geführt. Gegen die soziale Kälte boten sie heißen Kaffee und Tee an und überreichten Infomaterial.
Viele Bürger reagierten aufgeschlossen, berichteten über ihre Probleme, wie Einsprüche auf Entscheidungen des Jobcenters, oder ihre Schwierigkeiten bei der Arbeitssuche. Andere waren sichtlich frustriert, was angesichts ihrer gesellschaftlichen Situation als Arbeitsloser oder Hartz lV-Bezieher nachvollziehbar ist. Die Linke setzt sich für die Abschaffung des Hartz lV-Systems und für eine Mindestsicherung ohne Sanktionen und Kürzungen in Höhe von derzeit 1050 Euro ein.
Termine
Hinweis
Es sind keine anstehenden Veranstaltungen vorhanden.