Alle Beiträge von Uwe Boldt

Stadtverband Wismar wählt neuen Vorstand

(v.l.) Gabriele Sauerbier, Horst Lutz, Horst Krumpen, Sabine Wolny, Harald Kothe

Die Genossen des Stadtverbandes Wismar wählten am 16.06.2018 einen neuen Vorstand. Auf der Sitzung gab es in Auswertung des Bundesparteitages eine angeregt kritische Diskussion zu den Beschlüssen und Reden des Parteitages. Sichtbar wurde der dringende Gesprächsbedarf auch in unserem Stadtverband zu programmatischen Grundfragen und der Ausrichtung der gemeinsamen politischen Arbeit.

Horst Krumpen dankte Horst Lutz für die geleistete Arbeit als bisheriger Vorsitzender des Stadtverbandes und erörterte als Teilnehmer des Parteitages die Kernthemen und die Widersprüchlichkeit der Diskussion in Leipzig. Sabine Wolny, die neu gewählte Vorsitzende des Wismarer Stadtverbandes nahm dieses zum Anlassverstärkt für eine offene und kritische Diskussion in den Basisgruppen und im gesamten Stadtverband zu wirken. Neue Formen des Gesprächs sollen gefunden werden, damit in der Basisarbeit kontinuierlich der Meinungsaustausch zwischen den Genossen stattfinden kann. Als Stellvertreter wurde Horst Krumpen, als Beisitzer Horst Lutz sowie als Basisvorsitzende Dr. Gabriele Sauerbier (BO Friedenshof), Harald Kothe (Wendorf) und Robert-Alexander Warna (Altstadt) gewählt.

Erinnern an den Tag der Befreiung

Mehr als 60 Teilnehmer gedachten am sowjetischen Ehrenmal in Wismar den Opfern von Faschismus und Krieg

Am 8. Mai, dem 73. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus und dem Ende des 2. Weltkrieges, legten Bürger und Vertreter von Organisationen Blumen und Kränze am sowjetischen Ehrenmal zum Gedenken der Opfer der faschistischen Barbarei nieder.

Anwesend war auch der aus Jekatarinenburg angereiste Vladimir Iwanowitsch Raikow, ehemaliger Offizier der Wismarer Garnison der sowjetischen Streitkräfte, der von Vertretern der Nachfolgeorganisation der DSF aus Schwerin begleitet wurde.

Horst Krumpen, unser Kreisvorsitzender, zeigte in seiner Gedenkrede den opfervollen Kampf von Millionen Soldaten aus vielen Nationen gegen das NS-Regime auf und stellte heraus, dass die Völker der Sowjetunion die Hauptlast der Befreiung vom Hitlerfaschismus getragen haben. Er erinnerte nicht nur an die vielen Soldaten, die auf den Schlachtfeldern ihr Leben ließen, sondern auch an die 5,7 Millionen sowjetischen Kriegsgefangenen von denen 3,3 Millionen den unmenschlichen Lebensbedingungen in der Gefangenschaft zum Opfer fielen. Die Erinnerung an diese unbeschreiblichen Verbrechen gegen die Menschheit mit der systematischen Vernichtung von rassistisch und politisch Verfolgten, den Juden, Sinti, Roma Sozialisten, Kommunisten, Homosexuellen, aufrechten Christen und vielen Weiteren, muss für immer wach gehalten werden.

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Zum Gedenken und zur Mahnung

Feierliche Gedenkveranstaltung am sanierten Cap Arcona-Mahnmal auf Poel

Am 3. Mai führte die Gemeinde Insel Poel eine festliche Gedenkveranstaltung am kürzlich sanierten Mahnmal am Schwarzen Busch durch. An diesem Tag vor 73 Jahren, am Ende des Zweiten Weltkrieges, wurden etwa 8000 Menschen durch die Bombardierung der mit KZ-Häftlingen besetzten Schiffe Cap Arcona und Thielbek durch die britische Luftwaffe in der Lübecker Bucht, sinnlos getötet.

Feierliche Gedenkveranstaltung am sanierten Cap Arcona-Mahnmal auf Poel

Die Bürgermeisterin Gabriele Richter begrüßte zu diesem gemeinsamen Gedenken an die Opfer des Massakers die Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur M-V, Birgit Hesse, die Landrätin NWM, Kerstin Weiß, Abgeordnete des Land- sowie Kreistages, Mitarbeiter der Landesregierung, Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Kirche sowie Schüler der Regionalschule Prof. Hans Lembke Poel. Diese Gedenkstätte wurde zwischen 1946 und 1950 auf Grund der an der Küste angeschwemmten und auf der Insel begrabenen nachweislichen 34 grausam umgebrachten KZ-Häftlinge errichtet.

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„Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts“

Die Genossen der Basisgruppe am Friedenshof in Wismar führten am 8. April zur Vorbereitung  auf den Ostermarsch am Ostersamstag einen Infostand am Marktplatz durch. Mit  Informationsmaterial  zur aktuellen Weltsituation machten die Genossen darauf aufmerksam, dass die Frage von Krieg und Frieden angesichts der Ereignisse im nahen und mittleren Osten sowie die Ankündigungen aus den USA, Europa und Deutschlands zur Einleitung einer neuen Runde des Wettrüstens deutlichen Widerstand aus der Friedensbewegung bedürfen.

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