Erzählsalon – Das maritime Schicksal Mecklenburg-Vorpommerns

Wann:
20. März 2020 um 18:00 – 20:00
2020-03-20T18:00:00+01:00
2020-03-20T20:00:00+01:00
Wo:
Gerichtslaube im Rathaus Wismar
Am Markt 1
23966 Wismar
Preis:
Kostenlos

Werften, Fischfang und Reedereien nach der Wende

Bis 1990 war Mecklenburg-Vorpommern Schiffbau- und Schifffahrtszentrum der DDR. Stolz schauen die Menschen zurück, die an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns auf Werften, im Fischfang oder bei Reedereien beschäftigt waren. Mit der Wende kam der wirtschaftliche Umbruch – und damit der Niedergang ganzer Industrien. Im Zuge der Privatisierungsvorhaben der Treuhand gingen die meisten Arbeitsplätze verloren. Die Auswirkungen sind bis heute spürbar.

Dieses bittere Kapitel der Geschichte Mecklenburg-Vorpommerns hat sich tief ins Gedächtnis der Menschen eingegraben. Fast jede Familie war betroffen. Allzu oft überlagern Scham und Frust die eigentlichen Lebensleistungen. Deshalb sollten die persönlichen Treuhand-Erfahrungen gemeinschaftlich erzählt und gehört werden. Für einen freien und selbstbewussten Blick auf das mit eigenen Händen Geschaffte und Geschaffene.

Bringen auch Sie Ihre Erinnerungen an die Nachwendejahre in den Erzählsalon! Oder hören Sie einfach zu. Anlässlich der Wanderausstellung »Schicksal Treuhand – Treuhand-Schicksale«, die vom 16. März bis 3. April 2020 in Wismar gastiert, lädt die Rosa-Luxemburg-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern zusammen mit dem Berliner Unternehmen Rohnstock Biografien jedermann dazu ein, seine persönliche Treuhand-Geschichten zu erzählen. Wir möchten von Ihnen wissen, welche Rolle die Treuhandanstalt in Ihrem Leben spielte – an Ihrem Arbeitsplatz, in Ihrem Betrieb, in Ihren Familien. Welche Erinnerungen haben Sie an das Wirken der Superbehörde in der Nachwendezeit?

Was: Erzählsalon »Das maritime Schicksal Mecklenburg-Vorpommerns – Werften, Fischfang und Reedereien nach der Wende«
Wann: Freitag, 20. März 2020, um 18.00 Uhr
Wo: Gerichtslaube im Rathaus Wismar, Am Markt 1, 23966 Wismar
Wer: Rosa-Luxemburg-Stiftung MV und Rohnstock Biografien

Eintritt frei; Anmeldung gern unter: info@rohnstock-biografien.de