Archiv der Kategorie: Veranstaltungen

Congo Calling – ein Film über den Sinn von Entwicklungshilfe

Der Regisseur ist anwesend und steht für Fragen zur Verfügung

Wie effektiv, wie sinnvoll ist Entwicklungshilfe und wie sieht das Verhältnis zwischen Afrikanern und Europäern aus? Dieser Frage hat sich Regisseur Stephan Hilpert mit seinem Dokumentarfilm Congo Calling gewidmet.

Goma liegt im Osten Kongos und hat ca. 500.000 Einwohnern. Es zählt zu den ärmsten Gebieten auf der Welt. Viele engagierte Entwicklungshelfer verrichten dort ihre Arbeit. Sie hoffen darauf, dazu beizutragen, dass dieser Ort etwas weniger arm, weniger trostlos wird und ihre Unterstützung deutliche Spuren hinterlässt. Im Fokus des Film stehen drei Entwicklungshelfer, die dort mit sehr unterschiedlichen privaten und beruflichen Zielvorstellungen leben und arbeiten. Hilpert dokumentierte und begleitete sie über mehrere Jahre, um dann daraus einen sehr differenzierten Film zu entwickeln, der viele Fragen aufwirft. Congo Calling – ein Film über den Sinn von Entwicklungshilfe weiterlesen

Das Dilemma auf dem Meer

Zur interkulturellen Woche der Film Styx

Als Beitrag zur interkulturellen Woche zeigt die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Kooperation mit dem Filmbüro „Styx“. In dem Filmdrama aus dem Jahr 2018 erzählt der Regisseur Wolfgang Fischer die Geschichte einer jungen Notärztin, die sich auf eine Auszeit freut. Sie möchte allein mit einem Segelboot zu einer Atlantikinsel. Während der Fahrt gerät sie in einen Sturm und trifft nach dem dieser vorbei ist, auf ein havariertes, überladenes Fischerboot vor der afrikanischen Küste. Vor ihren Augen drohen Menschen zu ertrinken. Sie setzt die auf See üblichen Notrufe ab, aber ihr Hilferuf bleibt unbeantwortet. In dieser Situation trifft sie eine tiefgreifende Entscheidung. Das Dilemma auf dem Meer weiterlesen

Ostern mit Links – Ostereiersuche an der Museumsanlage Gadebusch

Der Bürgermeisterkandidat Thomas Konieczny und die Stadtfraktion  der Partei DIE LINKE  der Gadebuscher Stadtvertretung laden zur vorösterlichen Ostereiersuche in die Museumsanlage ein.
Am 14. April erwarten wir neugierige Kinder, Eltern und Großeltern in der Zeit von 15.00 Uhr bis 16.30 Uhr zum kostenlosen Osterspaß.
Der Osterhase wird vorher auf dem schönen Gelände der Museumsanlage fleißig Ostereier verstecken. Für das leibliche Wohl ist gesorgt: Es gibt Kaffee und Kuchen für die Großen und Zuckerwatte und Popcorn für die Kleinen und Junggebliebenen. Während die Kinder in der Museumsanlage auf den Spuren des Osterhasen unterwegs sind freuen sich der Bürgermeisterkandidat und die Kandidaten für die Stadtvertretung auf anregende Gespräche mit den Eltern und Großeltern. Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Bürgermeisterkandidat Thomas Konieczny und die Stadtfraktion DIE LINKE

Auf der Hanseschau

Auch in diesem Jahr war die Hanseschau ein großer Zuschauermagnet. Am Informationsstand haben unsere Mitglieder das Gespräch mit den Bürgern gesucht und Flyer für die Kommunalwahl am 02. Mai 2019 verteilt. Insbesondere die Kandidaten für den Kreistag haben die Gelegenheit genutzt, sich bei den Wählern bekannt zu machen. Auch für junge Leute und Kinder war unser Stand mit Popcorn-Maschine und Glücksrad attraktiv.

Start der Filmreihe Rosa Looks

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung lädt am Dienstag, den 15. Januar 19.00 Uhr zu dem Film „Rosa Luxemburg“ in das Filmbüro an der Bürgermeister-Haupt-Straße. An diesem Tag wurde vor 100 Jahren Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht von rechten Freikorps-Offizieren ermordet. Die Regisseurin Margarethe von Trotta zeigt in dem Film die bewegte Lebensgeschichte der kämpferischen Sozialistin Rosa Luxemburg. In einer Mischung aus Spiel- und Dokumentarszenen wird die politische als auch private Seite der legendären Streiterin der Arbeiterbewegung und Kriegsgegnerin dargestellt.

Meinst Du, die Russen wollen Krieg?

Diese Frage, die eigentlich jeder halbwegs vernünftige Mensch mit »Nein« beantworten würde, wird in den Massenmedien, insbesondere den einschlägigen Blättern, in Richtung einer Bedrohung aus dem Osten hin beantwortet. Die NATO führt derzeit das größte Manöver seit dem Kalten Krieg, »Trident Juncture 2018«, in Norwegen durch.

Kai Ehlers, Jahrgang 1944, studierter Germanist, Theaterwissenschaftler, Journalist und Publizist aus Hamburg, half uns, dieses Thema in historischem und aktuellen Kontext zu betrachten, nicht zuletzt die Grundfrage »Cui bono?« – Wem also nützt dieses Russland-Bashing? – umfassend zu beantworten.

Seit Anfang der 80er Jahre beschäftigt sich Kai Ehlers mit den Veränderungen in der sich dem Ende zuneigenden sowjetischen und den Umbrüchen im Russland der postsowjetischen Ära. Von 1983 an unternahm er viele Reisen durch Russland, die Mongolei und China, forschte seit 1989 in Zentralasien, Sibirien  und Fernost, initiierte eine Reihe von Kongressen zur Transformation Russlands.

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung und DIE LINKE Amt Gadebusch  luden am Abend des 2. November zum Vortrag und anschließender Diskussion in der Museumsanlage am Schlossberg in Gadebusch ein. Das Interesse an diesem Thema war groß, etwa 50 bis 60 Teilnehmer kamen zur Veranstaltung, zu deren Ende die Frage klar beantwortet werden konnte: Nein, die Russen wollen keinen Krieg!

Beitrag von Udo Müller

Acrylbilder von Irmgard Voelz ausgestellt

Unter dem Motto ‚WieDERverSTAND‘ wurde am 18.10.2018 in den Räumen der Geschäftsstelle der LINKEN Nordwestmecklenburg, Lübsche Str. 70 in Wismar, eine Ausstellung mit Acrylbildern von Irmgard Voelz mit einer Vernissage eröffnet.

Zu Beginn der Veranstaltung wurde aus aktuellem Anlass gemeinsam unter Begleitung der Musikanten vom Olgashof das Kinderlied ‚Kleine weiße Friedenstaube‘ gesungen. Die Künstlerin (4.v.l.), aus der Friedensbewegung kommend, erklärte, dass sie seit dem Jahre 2000 mit ihren Bildern gezielt Kunst als Ausdrucksmittel linker Bewegungen verbreiten möchte. Sie ist Mitglied der Gruppe Tendenzen Berlin und mit ihren Ausstellungen in ganz Deutschland unterwegs.

Die Bilder sind in der Geschäftsstelle montags 15.00 – 19.00 Uhr und mittwochs bzw. donnerstags von 10.00-18.00 Uhr zu besichtigen und auch käuflich zu erwerben. Der Erlös geht als Spende in das Netzwerk zur anonymen und kostenlosen Behandlung durch qualifiziertes medizinisches Fachpersonal Medibüro für nicht versicherte Migrant*innen.