Archiv der Kategorie: Veranstaltungen

Auf der Hanseschau

Auch in diesem Jahr war die Hanseschau ein großer Zuschauermagnet. Am Informationsstand haben unsere Mitglieder das Gespräch mit den Bürgern gesucht und Flyer für die Kommunalwahl am 02. Mai 2019 verteilt. Insbesondere die Kandidaten für den Kreistag haben die Gelegenheit genutzt, sich bei den Wählern bekannt zu machen. Auch für junge Leute und Kinder war unser Stand mit Popcorn-Maschine und Glücksrad attraktiv.

Start der Filmreihe Rosa Looks

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung lädt am Dienstag, den 15. Januar 19.00 Uhr zu dem Film „Rosa Luxemburg“ in das Filmbüro an der Bürgermeister-Haupt-Straße. An diesem Tag wurde vor 100 Jahren Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht von rechten Freikorps-Offizieren ermordet. Die Regisseurin Margarethe von Trotta zeigt in dem Film die bewegte Lebensgeschichte der kämpferischen Sozialistin Rosa Luxemburg. In einer Mischung aus Spiel- und Dokumentarszenen wird die politische als auch private Seite der legendären Streiterin der Arbeiterbewegung und Kriegsgegnerin dargestellt.

Meinst Du, die Russen wollen Krieg?

Diese Frage, die eigentlich jeder halbwegs vernünftige Mensch mit »Nein« beantworten würde, wird in den Massenmedien, insbesondere den einschlägigen Blättern, in Richtung einer Bedrohung aus dem Osten hin beantwortet. Die NATO führt derzeit das größte Manöver seit dem Kalten Krieg, »Trident Juncture 2018«, in Norwegen durch.

Kai Ehlers, Jahrgang 1944, studierter Germanist, Theaterwissenschaftler, Journalist und Publizist aus Hamburg, half uns, dieses Thema in historischem und aktuellen Kontext zu betrachten, nicht zuletzt die Grundfrage »Cui bono?« – Wem also nützt dieses Russland-Bashing? – umfassend zu beantworten.

Seit Anfang der 80er Jahre beschäftigt sich Kai Ehlers mit den Veränderungen in der sich dem Ende zuneigenden sowjetischen und den Umbrüchen im Russland der postsowjetischen Ära. Von 1983 an unternahm er viele Reisen durch Russland, die Mongolei und China, forschte seit 1989 in Zentralasien, Sibirien  und Fernost, initiierte eine Reihe von Kongressen zur Transformation Russlands.

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung und DIE LINKE Amt Gadebusch  luden am Abend des 2. November zum Vortrag und anschließender Diskussion in der Museumsanlage am Schlossberg in Gadebusch ein. Das Interesse an diesem Thema war groß, etwa 50 bis 60 Teilnehmer kamen zur Veranstaltung, zu deren Ende die Frage klar beantwortet werden konnte: Nein, die Russen wollen keinen Krieg!

Beitrag von Udo Müller

Acrylbilder von Irmgard Voelz ausgestellt

Unter dem Motto ‚WieDERverSTAND‘ wurde am 18.10.2018 in den Räumen der Geschäftsstelle der LINKEN Nordwestmecklenburg, Lübsche Str. 70 in Wismar, eine Ausstellung mit Acrylbildern von Irmgard Voelz mit einer Vernissage eröffnet.

Zu Beginn der Veranstaltung wurde aus aktuellem Anlass gemeinsam unter Begleitung der Musikanten vom Olgashof das Kinderlied ‚Kleine weiße Friedenstaube‘ gesungen. Die Künstlerin (4.v.l.), aus der Friedensbewegung kommend, erklärte, dass sie seit dem Jahre 2000 mit ihren Bildern gezielt Kunst als Ausdrucksmittel linker Bewegungen verbreiten möchte. Sie ist Mitglied der Gruppe Tendenzen Berlin und mit ihren Ausstellungen in ganz Deutschland unterwegs.

Die Bilder sind in der Geschäftsstelle montags 15.00 – 19.00 Uhr und mittwochs bzw. donnerstags von 10.00-18.00 Uhr zu besichtigen und auch käuflich zu erwerben. Der Erlös geht als Spende in das Netzwerk zur anonymen und kostenlosen Behandlung durch qualifiziertes medizinisches Fachpersonal Medibüro für nicht versicherte Migrant*innen.

Meinst Du, die Russen wollen Krieg

Unter diesem Motto lädt die Linke Amt Gadebusch gemeinsam mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung MV zu eine Veranstaltung mit dem Hamburger Journalisten, Publizisten und Schriftsteller Kai Ehlers, in die Gadebuscher Museeumsanlage ein.

Müssen wir Angst vor Russland haben oder wird der Westen von Russland bedroht? Glaubt man den Kommentaren, die gegenwärtig Konjunktur haben, dann müsste man das annehmen. Man kann aber auch die Frage stellen, die sich hinter all dem Getöse erhebt: Woher diese Angst? Wovor fürchten sich die USA – obwohl doch die ‚einzige Weltmacht‘? Wovor fürchtet sich die EU – obwohl doch im Besitz der ‚höchsten zivilisatorischen Werte‘? Wovor fürchten sich all diese beflissenen medialen Brandbeschleuniger, obwohl sie doch im selben Atemzug Russlands „Rückständigkeit“ immer wieder herausstreichen? Und tatsächlich: Der russische Militäretat beträgt nicht einmal ein Zehntel des „westlichen“ (610 Mrd. USA, 169 Mrd. Frankreich, Britannien, Deutschland, Italien, 66,3 Russland).
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Sommerfest in Gadebusch


Das 9. Linke Sommerfest in Gadebusch ist vorbei. Wir bedanken uns bei allen großen und kleinen Helferinnen und Helfern. Ein besonderen Dank an die Frauen vom Arbeitslosenverband für die tolle Tombola, an Manuele Janchick und Siegfried Schulz von der Roggendorfer Schützenzunft für die Organisation des Bogenschießen, an Jochen Sabban für die Gestaltung des kulturellen Teils, an Simone Oldenburg und Horst Krumpen, weil Sie da waren und für die Bürgerrinnen und Bürger ansprechbar waren. Dem Team der Museumsanlage für die großartige Unterstützung einen besonderen. Dank an die Tageszeitung Neue Deutschland für die Bereitstellung von 3 tollen Preisen, ein Print und Digital Abo für 4 Wochen und 2 Digital Abos für 6 Monate und nicht zuletzt einen großen Dank an die vielen Gadebuscher, die zusammen mit uns gefeiert haben. Wir freuen uns schon auf das 10. Linke Gadebuscher Sommerfest, dass ihm Jahr 2019 ein Frühlingsfest sein wird.

Sterben für das Paradies

SOS MEDITERRANEE e.V. rettet schiffbrüchige Flüchtlinge  im Mittelmeer

Am Montag, den 25.06.2018 hatte der Verein „Das Boot“ zu einem Vortrag über die Rettung Schiffbrüchiger Flüchtlinge im Mittelmeer eingeladen. Till Rummenhohl, stellvertretenden Vorsitzender des Vereins MEDITERRANEE, berichtete über seine Erlebnisse mit dem Rettungsschiff Aquarius. SOS MEDITERRANEE ist ein Verein der sich über Spenden finanziert.  Seit 2015 hat die Besatzung 29 000 Menschen vor dem Ertrinken gerettet.

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Buenos dias Kuba

Gut besuchte Lesung mit dem Schriftsteller Landolf Scherzer

Am  07. Juni 2018 hatten die Rosa-Luxemburg-Stiftung und die Stadtbibliothek den bekannten Schriftsteller Landolf Scherzer zur Lesung aus seinem jüngsten Buch über seine Reise nach Kuba eingeladen. Der Schriftsteller zog die 150 Zuhörer mit seiner lebendigen Erzählweise in seinen Bann. Er schilderte viele Begegnungen mit einfachen Menschen und vermittelte interessante und authentische Einblicke in das Leben der Kubaner. So die tiefe Trauer beim Tod von Fidel Castro, den Glauben an die Vermächtnisse der Revolution, das karge materielle Lebensniveau und den daraus erwachsenden Erfindungsreichtum. Ausdrücklich offen ließ er, wie sich das künftige Leben der Kubaner in den Umbrüchen unserer Zeit gestalten wird. Die Zuhörer dankten Landolf Scherzer mit starkem Applaus.