Archiv der Kategorie: Stadtverband Wismar

LINKE fordert die Suche nach Alternativen während der Sperrung der Poeler Straße!

Die Fraktion DIE LINKE in der Bürgerschaft der Hansestadt Wismar wird in der nächsten Bürgerschaftssitzung Ende November das Thema „Unterführung Poeler Straße“ erneut auf die Tagesordnung setzen.

Der Fraktionsvorsitzende Reinhard Sieg: „Nicht erst seit der letzten starken Kostensteigerung vor Baubeginn ist diese geplante Unterführung in aller Munde. Wir wollen als Fraktion die Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger so gering wie möglich halten.“

Fraktionsmitglied und Kreisvorsitzender Horst Krumpen: “Die letzte Sperrung der Poeler Straße hat gezeigt, wie wichtig es ist nach einer anderen Umleitung zu suchen. Wir wollen nicht zulassen, dass die Anwohner im Philosophenweg noch stärker belastet werden. Wir wollen prüfen lassen, ob möglicherweise eine Chance besteht, eine Umleitung durch den Seehafen einzurichten. Dauerstaus und hohe Belastungen der Anwohner auf dem Weg zur Hochbrücke könnten damit vermieden werden. Was die möglichen Kosten angeht, so gehen wir davon aus, dass diese Kosten ebenso gestemmt werden können wie der Kostenanstieg für das Bauvorhaben in den letzten Monate“.

Stadtverband DIE LINKE Wismar lädt ein in den Treffpunkt im Lindengarten

Der Stadtverband DIE LINKE trifft sich am Samstag den 12.10.2019 um 10.00 Uhr im Treffpunkt im Lindengarten in Wismar. Auf der Tagesordnung stehen neben politischen Informationen aus der Arbeit der neuen Bürgerschaftsfraktion in der Hansestadt Wismar mit dem Fraktionsvorsitzenden Reinhard Sieg auch die Auswertung der letzten Wahlen und strategische Überlegungen für zukünftige Wahlen zusammen mit dem Kreisvorsitzenden Horst Krumpen. Eingeladen sind alle Mitglieder der Partei in der Stadt Wismar und politisch interessierte Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt.

75. Jahrestag der Ermordung Ernst Thälmanns

Blumen am Ehrenmal in der Schweriner Straße

Ernst Thälmann wurde am 18. August 1944 im Konzentrationslager Buchenwald nach 11 Jahren Einzelhaft von den Faschisten feige ermordet. Im Andenken an den langjährigen Vorsitzenden der Kommunistischen Partei Deutschlands und seinen mutigen Widerstand gegen den Faschismus legten die Mitglieder des Stadtverbandes Wismar der Linken Sabine Wolny, Gabi Sauerbier und Peter Vorbau (Fotograf) am Thälmann Gedenkstein in der Schweriner Straße (zu DDR Zeiten „Ernst-Thälmann-Straße“) Blumen nieder.  Auch in Weimar, Hamburg und anderen Städten der BRD werden im Gedenken an die Mordtat Veranstaltungen durchgeführt.

DIE LINKE Fraktion in der Bürgerschaft hat sich konstituiert

DIE LINKE fordert neuen Ausschuss für Nachhaltigkeit.

Die neue Fraktion DIE LINKE in der Bürgerschaft hat sich konstituiert. Auf Einladung der bisherigen Fraktionsvorsitzenden Christa Hagemann trafen sich die bisherige und die neue Fraktion der LINKEN erstmalig im Wismarer Rathaus. Christa Hagemann dankte allen bisherigen Bürgerschaftsmitgliedern und sachkundigen EinwohnerInnen für ihre in der jetzt zu Ende gehenden Wahlperiode und gratulierte den neuen Mitgliedern der Fraktion.

Die Fraktion hat sich neu aufgestellt und wird  konstruktiv, sachlich und bemerkbar ihre Rolle als Oppositionsfraktion wahrnehmen. Die Fraktion plant sich trotz der Verringerung der Mandate, mit Hilfe sachkundiger Einwohner auch weiterhin in allen Themenfeldern kompetent und breit aufzustellen.  Zum neuen Fraktionsvorsitzenden wurde einstimmig Reinhard Sieg gewählt. Ihm zur Seite steht als stellvertretende Fraktionsvorsitzende Frau Prof. Dr. Marion Wienicke.

Die Fraktion startet ihre Arbeit mit einem Änderungsantrag zur Hauptsatzung. In der letzten Wahlperiode hatte DIE LINKE bereits durchgesetzt, dass Plastikgeschirr und Becher bei zukünftigen Festen der Stadt der Vergangenheit angehören. Diesem Gedanken folgend und auch im Hinblick auf die laufenden Proteste der »Fridays For Future« Bewegung folgend, wird die Fraktion die Einrichtung eines neuen Ausschusses beantragen. Titel und Thema des Ausschusses werden „Nachhaltige Entwicklung, Umwelt- und Klimaschutz“ sein. Die Fraktion möchte damit gleich zu Beginn der Arbeit der neuen Bürgerschaft ein klares Signal aussenden, dass dieses Querschnittsthema in der Arbeit der Bürgerschaft eine stärkere Rolle spielen muss.

Werbung um Wählerstimmen für die Kommunal- und Europawahl am 26. Mai in Wismar

Zahlreiche Mitglieder des Wismarer Stadtverbandes der Linken sind in diesen Tagen im Wahlkampf aktiv, so  beim Hängen der Plakate oder an den Infoständen. Reinhard Sieg und Robert-Alexander Warna kandidieren für den Kreistag und die Bürgerschaft. Sie stellten sich  am Dienstag, den 14. Mai am Rathaus an einem Infostand den Fragen der Wähler und verteilten Flyer, in denen unsere Wahlziele und Kandidaten vorgestellt werden. Viele Passanten  nahmen die Informationen gerne entgegen und einige suchten auch das Gespräch. Diese Arbeit wird in den nächsten Tagen fortgeführt, mit weiteren Infoständen am Rathaus, am Platz des Friedens und am Netto Markt an der Bürgermeister-Haupt-Straße.

Blumen am sowjetischen Ehrenmal zum Tag der Befreiung

Am 74. Jahrestag der Befreiung von Hitlerfaschismus  trafen sich Mitglieder des Stadtverbandes und Funktionsträger der LINKEN , Einwohner, die aus den ehemaligen Sowjetrepubliken stammten und weitere Bürgerinnen und Bürger Wismars zur traditionellen Kranzniederlegung am sowjetischen Ehrenmahl.

Die Ansprache  hielt der Kreisvorsitzende Horst Krumpen unter dem Motto: “Nie Wieder Krieg – Nie Wieder Faschismus.“  Er machte deutlich, dass dieser Tag Anlass zum Gedenken an die vielen Opfer der Naziherrschaft ist und gleichzeitig Mahnung zur aktiven Auseinandersetzung mit den zunehmenden rechten Strömungen, selbst in der Mitte unserer Gesellschaft. Im weiteren verwies Horst Krumpen auf die zunehmend aggressive Politik der Trump – Regierung in den USA und der in der NATO verbündeten Regierungen. Auch die deutsche Regierung trägt mit ihren übermäßigen Rüstungsexporten in Krisengebiete , mit Auslandseinsätzen auf der ganzen Welt und der steigenden Rüstungsausgaben zur Verschärfung der Spannungen in dieser Welt bei. In Gedenken der Entwicklung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, wo das deutsche Volk unermessliche Schuld auf sich geladen hat kommt es darauf an, mit allen Mitteln eine Wiederholung der Geschichte zu verhindern.

Der Lyriker und Songpoet Tino Eisenbrenner gab mit seiner unnachahmlichen Interpretation des Kinderliedes „Kleine weiße Friedenstaube“ einen würdigen und nachdenklichen Abschluss.

Ostermarsch 2019 – breiteres Friedensbündnis in Wismar

Die Weltpolitische Entwicklung der vergangenen 12 Monate zeigt nicht in Richtung Entspannung und Abrüstung. Im Gegenteil – Anfang April feierte die NATO ihr 70-jähriges Bestehen. Begleitet mit der politischen und medialen Aussage, dass nur mehr Rüstung in den NATO-Ländern die Welt sicherer machen kann.

Welch ein Zynismus – mit noch mehr Waffen Frieden schaffen!

Aus diesem Grund war es wieder richtig und wichtig mit dem Ostermarsch 2019 auch in Wismar ein Zeichen für Frieden und Abrüstung zu setzen.
In diesem Jahr gelang es der Friedensinitiative Wismar, unter der bewährten Leitung von Michael E. Deppe, Vertreter aus den Parteien SPD, DIE LINKE und Bündnis 90 DIE GRÜNEN sowie weitere, nicht in den Kommunalparlamenten vertretene Organisationen, Vereine und Verbände für den Ostermarsch zu gewinnen. Die Parteivorsitzenden Horst Krumpen (DIE LINKE) und Dr. Andreas Walus (SPD) sprachen dazu auf der Abschlusskundgebung auf dem Wismarer Marktplatz.
Horst Krumpen machte darauf aufmerksam, dass jede produzierte und exportierte Waffe auch seinen Krieg findet und so durch Tod von Männern ,Frauen und Kindern sowie durch Zerstörung der Lebensumwelt der Menschen, den Rüstungskonzernen und deren Aktionären unermessliche Gewinne beschert. Am Beispiel Afghanistan, wo deutsche Soldaten seit 18 Jahren an der Seite der USA „Deutschland am Hindukusch verteidigen“ (Aussage vom Verteidigungsminister Peter Struck am 05.12.2002) wird deutlich, wie falsch und untauglich militärische Mittel für Konfliktlösungen sind. Ostermarsch 2019 – breiteres Friedensbündnis in Wismar weiterlesen

Wismar dem weltweiten Netzwerk „Bürgermeister für den Frieden“ beigetreten

Beschluss der Bürgerschaft auf Antrag der Fraktion DIE LINKE

Im August 1945 wurden die Städte Hiroshima und Nagasaki von jeweils einer einzigen Atombombe in Schutt und Asche gelegt. Mehrere zehntausend Menschen verloren dabei ihr Leben. Bis heute dauern die Leiden derjenigen an, die von der radioaktiven Strahlung getroffen wurden. Der große Wunsch der Atomwaffenopfer nach Abschaffung aller Kernwaffen wurde bis heute nicht erfüllt.

Das Gegenteil ist der Fall. Von einer Minderung des Wettrüstens sind wir weit entfernt, denn die NATO-Staaten sind dabei ihre Militärausgaben auf 2% des Bruttoinlandproduktes zu steigern. Das wird zum weiteren Wettrüsten beitragen und damit die Welt in eine neue Rüstungsspirale treiben.

Um die weltweiten Initiativen in Richtung Abschaffung der Kernwaffen zu fördern, bemühten sich   Hiroshima und Nagasaki um die Einberufung eines Gipfeltreffens der Kernwaffen besitzenden Staaten in den beiden von Atombomben zerstörten Städten. 1982 gründeten beide Städte die Organisation „Mayors for Peace – Bürgermeister für den Frieden“. Gemeinsam mit vielen Städten der Welt setzen sie sich dafür ein, dass ihre „Vision 2020“ – die Abschaffung der Kernwaffen bis zum Jahr 2020 –  realisiert wird.

Mit einem Aufruf vom August 2018 baten sie, den Wunsch von Hiroshima und Nagasaki zu unterstützen und ihrer Organisation – Bürgermeister für den Frieden – beizutreten. Diesen Aufruf nahm die Fraktion Die Linke in der Bürgerschaft zum Anlass einen entsprechenden Antrag in der Sitzung am 28.03.2019 zur Abstimmung zu stellen.

Wismar dem weltweiten Netzwerk „Bürgermeister für den Frieden“ beigetreten weiterlesen