Archiv der Kategorie: Aktionen

Seebrücke statt Seehofer

Mahnwache 18. August ab 11 Uhr Seebrücke Wendorf

Seit einiger Zeit findet eine dramatische gesellschaftliche Verschiebung nach rechts statt. Angeheizt durch die AfD, CSU und viele Medien werden Geflüchtete und Muslime zu Sündenböcken gemacht. Hetze und Menschenverachtung machen sich breit. Tausende Menschen müssen im Mittelmeer ertrinken, da Seenotretter*innen verboten wird, ihnen zu helfen. Das Asylrecht wird weiter verschärft und Lager werden gebaut. Von den unsozialen Verhältnissen in Deutschland wird weiter abgelenkt.

Wir wollen eine solidarische Einwanderungsgesellschaft: mit sozialer Sicherheit statt Konkurrenz um Arbeitsplätze, Wohnungen und Bildung. Mit einer sozialen Offensive für alle, die den Zusammenhalt der Gesellschaft stärkt. DIE LINKE ist die einzige Partei, die im Bundestag konsequent gegen jede Asylrechtsverschärfung gestimmt hat. Fluchtursachen wirksam bekämpfen, heißt: Schluss mit der ungerechten Handelspolitik, Waffenexporte stoppen und Kriegseinsätze beenden. Wir treten für die Schaffung legaler Fluchtwege und für offene Grenzen ein.

Eindrucksvolle Demonstration in der Hansestadt Wismar

Für eine offene Stadtgesellschaft und gegen Gewalt

Über 150 Bürger der Hansestadt Wismar demonstrierten am Freitag, den 27.07.2018 am späten Nachmittag für eine offene Stadtgesellschaft, für ein gutes Miteinander und gegen Gewalt. Sie folgten einem Aufruf von Bürgermeister Thomas Beyer, dem Flüchtlingsrat MV, dem Islamischen Bund e.V., der AWO Wismar, dem Verein das Boot und vielen Akteuren der Zivilgesellschaft.

Der Demonstrationszug formierte sich am Friedenshof. In diesem Wohngebiet kam es in jüngster Vergangenheit mehrmals zu verbalen und tätlichen Übergriffen gegen Bürger mit einem Migrationshintergrund. Die Route der Demonstration führte durch die Kuhweide, die Lübsche Straße zum Karstadt Platz, wo die Abschlusskundgebung stattfand.

Thomas Beyer forderte, dass in Wismar die verschiedenen Ansichten zu gesellschaftlichen Problemen im offenen Dialog geklärt werden müssen. Er erteilte tätlichen Übergriffen und rassistischen Äußerungen eine klare Absage. Er kritisierte, in Anspielung auf die unsägliche Rolle der CSU in der Flüchtlingspolitik, die geistigen Brandstifter in hohen Staatsämtern, die eine Atmosphäre der Angst vor Flüchtlingen in der Bevölkerung schüren. Dieses Vorgehen erschwere die Integrationsbemühungen vieler Menschen vor Ort und auch hier in Wismar.

Eine offene Gesellschaft, unter gleichberechtigter Einbeziehung aller Menschen, das ist die Voraussetzung dafür, dass sich die Hansestadt Wismar weiter gut entwickelt.

Linksfraktion M-V startet Landtour mit Kreisverband am 5. Juni an der Seebrücke Boltenhagen

Übergang Schule-Beruf ist Schwerpunkt der Landtour bis 7. Juni

Die Linksfraktion wird von Dienstag, den 5. Juni, bis Donnerstag, den 7. Juni 2018, auf Landtour in M-V unterwegs sein. Im Mittelpunkt der Besuche vor Ort stehen die Probleme beim Übergang von der Schule in den Beruf. Die Auftaktveranstaltung der Landtour findet am Dienstag, dem 5. Juni 2018, gemeinsam mit dem Kreisverband DIE LINKE Nordwestmecklenburg, ab 10:00 Uhr in Boltenhagen an der Seebrücke statt.

Dazu erklärt die Vorsitzende der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„In nahezu allen Branchen und Landesteilen herrscht inzwischen ein Mangel an Fachkräften. Wirtschaftlich ist M-V maßgeblich durch den Tourismus geprägt, aber gerade in diesem Bereich fehlen die meisten Fachleute. Im Hotel- und Gaststättengewerbe sind derzeit mehr als 1000 Ausbildungsplätze unbesetzt, über 1500 Arbeitsstellen sind vakant. Aber immer noch sind die Löhne der Beschäftigten in dieser Branche gering, und sie liegen weit unter denen in anderen Bundesländern. So verdient etwa ein Koch in M-V im Schnitt 500 Euro weniger als ein Koch in Bayern. Bei Restaurantfachkräften beträgt der Unterschied immerhin noch gut 200 Euro.

Auch in anderen Branchen bleiben immer mehr Ausbildungs- und Arbeitsplätze unbesetzt und zwar mit steigender Tendenz. Die Zahl der offenen Ausbildungsplätze ist in M-V gegenüber dem Vorjahr um fast 9 Prozent gestiegen – bei gleichzeitigem Anstieg der Zahl der unversorgten Bewerber. Wir wollen auf unserer Landtour u.a. die Ursachen für diese Entwicklung ergründen und mit Fachleuten sowie betroffenen Jugendlichen erforderliche Maßnahmen und Strategien entwickeln und diskutieren. Wir treffen uns u.a. mit Vertretern von Berufsschulen, Ausbildungsbetrieben, Kammern und Verbänden. Auf einer gemeinsamen Klausur wollen wir ein Programm entwickeln, damit der Übergang von der Schule in den Beruf besser gelingt. Alle Jugendlichen, die dies wollen, haben ein Recht auf eine gute Ausbildung zu guten Bedingungen. Das ist die Grundlage für einen erfolgreichen Kampf gegen den sich zuspitzenden Fachkräftemangel.“

Tag der Arbeit in Warin – kalt, stürmisch und ungemütlich

In diesem Jahr meinte es das Wetter nicht so gut mit uns. Am Wariner Badestrand trotzte der Pavillon der LINKEN allen Wetterunbilden.  Unser Team, bestehend aus Roswitha Auert, Kurt Dombrowski, Björn Griese, Petra und Wolfgang Schultheiß sowie Ute und Andreas Spriewald, waren dennoch wieder gut gelaunt präsent. Gebackenes Schwein wurde gegen eine Spende abgegeben, Eis verschenkt und Werbematerialien verteilt.

Es waren jedoch bedeutend weniger Besucherinnen und Besucher als in den Vorjahren anwesend. Das lag nicht allein am Wetter. Vielmehr fehlten die kleinen Fußballer, die Kita, die Grundschule sowie die Linedance-Gruppe mit ihren Programmen. Aber diejenigen, die es an den Strand zog, kamen auf ihre Kosten. Musik, Hüpfburg sowie allerlei Kulinarisches luden zum Verweilen ein. Neben uns Linken zeigte nur die CDU Flagge. Die Vereine der Stadt waren ebenso vertreten wie die Bürgerinitiative, die sich seit Jahren für den Radweg Warin-Neuburg-Ventschow stark macht.

Leider, und das ist der Wermutstropfen, ist der Feiertag als Tag der Arbeit nicht mehr wahrnehmbar. Vielmehr ist es ein Volksfest geworden, an dem sich neben den Fraktionen, die Vereine und die Stadtverwaltung engagieren. Noch vor wenigen Jahren war es jedes Jahr ein Kampf der linken Stadtfraktion, diese Veranstaltung überhaupt stattfinden zu lassen. Mittlerweile ist der 1. Mai ein fester Termin im Veranstaltungskalender der Stadt geworden. Im kommenden Jahr, dem Kommunalwahljahr, wird dieser Tag wieder politischer werden. Ganz sicher!

Ostermarsch 2018 für Frieden und Abrüstung

Bunter Demonstrationszug durch die Straßen der Wismarer Innenstadt

Die Friedensinitiative Wismar hatte für Sonnabend, den 31. März 2018 zum Ostermarsch aufgerufen. Den ungefähr 60 Demonstranten aus der Hansestadt und dem Landkreis sei an dieser Stelle Dank gesagt. Sie haben mit ihrer Teilnahme den Willen zu Frieden und Abrüstung zum Ausdruck gebracht.

Die deutsche Rüstungsindustrie unternimmt alle Anstrengungen zur Entwicklung neuer Waffen, die  Regierung genehmigt Waffenexporte auch in Kriegsgebiete und trägt damit zu den Fluchtbewegungen aus diesen Ländern bei. Damit ist Deutschland daran beteiligt, dass die Welt einer Katastrophe entgegenstrebt. Wo bleibt der Aufschrei? Wieso gelingt es nicht Massendemonstrationen zu organisieren, die Jugend für eine friedliche Zukunft zu mobilisieren! Auch wenn in Umfragen eine Mehrheit der Bürger sich gegen Kriegseinsätze der Bundeswehr und Waffenexporte ausspricht, so ist die Frage zu stellen, warum sich dieses nicht bei Aktionen wie den Ostermärschen widerspiegelt.

Ostermarsch 2018 am 31. März 2018 in Wismar

Treffpunkt 11 Uhr Parkplatz Weidendamm

Auch in diesem Jahr ruft die Wismarer Friedensinitiative die Bürger der Hansestadt und des Landkreises auf, beim Ostermarsch für ein friedliches Zusammenleben der Völker, gegen Kriege und Waffenexporte Gesicht zu zeigen. Laut Michael Deppe, als Anmelder der Veranstaltung, treffen sich die Teilnehmer am Ostersonnabend, dem 31. März 2018 um 11 Uhr auf dem Parkplatz Weidendamm, um dann in einem bunten Zug mit Plakaten, Transparenten und Fahnen durch die Straßen der Innenstadt zu demonstrieren. Auf dem Markt findet um 12 Uhr die Abschlusskundgebung statt.

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Aktionstag zum Equal Pay Day in Wismar

Mitglieder der LINKEN mit Frauen in der Krämerstraße im Gespräch

Über die Lücken bei der Entgelt-Gleichheit von Männern und Frauen haben am Freitag, den 16. März 2018 Simone Oldenburg, Fraktionsvorsitzende im Landtag, Horst Krumpen, Bürgermeisterkandidat in Wismar und weitere Mitglieder mit zahlreichen Frauen Gespräche geführt und Infomaterial überreicht. Sie benannten die Ursachen: so werden frauentypische Berufe unterbewertet, gängige Rollenstereotypen beeinflussen die Berufswahl, fehlende Gehaltstransparenz, familienbedingt unterbrochene bzw. reduzierte Erwerbstätigkeit und fanden damit viel Zustimmung.
Der Equal Pay Day ist der Internationale Aktionstag für Entgelt-Gleichheit zwischen Männern und Frauen. In Deutschland markiert der Tag die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen von 21 %, das entspricht einem Zeitraum von 77 Kalendertagen. Das heißt bis zum 18. März arbeitet eine Frau umsonst.
Die Aktion trug dazu bei, die Öffentlichkeit für diese Problematik zu sensibilisieren und für das schnelle Schließen der Lohnlücke zu mobilisieren. Leider verhinderte der kalte Wind gemütliche Gespräche am rot-gedeckten Tisch bei Kaffee, selbstgebackenem Kuchen und Brötchen.

Rote Nelken am Messestand

Seit Donnerstag 10.00 Uhr ist die Verbrauchermessen Hanseschau eröffnet. Die Fraktionsvorsitzende im Landtag, Simone Oldenburg, und Bürgermeisterkandidat für DIE LINKE in Wismar, Horst Krumpen, begrüßten die Frauen auf der Messe und überreichten zum heutigen internationalen Frauentag eine rote Nelke. DIE LINKE. Nordwestmecklenburg ist noch bis Sonntag den 11. März 2018 von 10.00-18.00 Uhr, am Stand 126, für alle Besucherinnen und Besucher vor Ort.