Archiv der Kategorie: Aktionen

Ostermarsch Wismar 2019 – Für Frieden und Freiheit weltweit – Aufrüstung stoppen!

Die Friedensinitiative Wismar, die Friedensbewegung und alle Pazifisten sind auch 2019 aufgerufen sich dem neuerlichen Wettrüsten entgegen zu stellen.

USA und Russland stehen sich erneut gegenüber, Verträge zur Abrüstung werden gekündigt. Der Frieden ist weltweit in Gefahr. Nicht nur in Syrien, Afghanistan, Somalia leben Menschen in Angst und Schrecken. Wenn die Mächtigen dieser Welt erneut mit den Muskeln spielen, dann bleibt der Verstand und damit der Frieden auf der Strecke. Wir müssen unseren Unmut über die zunehmende Kriegsgefahr zeigen; wir müssen unseren Protest auf die Straßen Wismars bringen. Jahr für Jahr wiederholen sich die Machtspiele mit atomarem Feuer, mit Folter, Verfolgung und Elend. Wir produzieren mit deutschen Waffenexporten, erhöhten Rüstungsausgaben und deutschen Soldaten im Ausland unseren Teil an diesem Elend. Wir rufen den Mächtigen dieser Welt jährlich aufs Neue zu:

Für Frieden und Freiheit weltweit – Aufrüstung stoppen!

Am Ostersamstag, den 20. April 2019 bietet sich erneut in bundesweiter Gemeinschaft die Gelegenheit „Nein“ zu sagen. Wir treffen uns um 11:00 Uhr am Parkplatz Weidendamm zur Demonstration der Friedenswilligen durch die Altstadt und um 12:00 Uhr zur Abschlusskundgebung auf dem Marktplatz.

Abrüsten statt aufrüsten! Seien Sie dabei!

Gez. Michael E. Deppe, Friedensinitiative Wismar

8. März 2019

Über 500 Nelken haben wir am Internationalen Frauentag im Stadtgebiet Gadebusch verteilt und viel Unterstützung für die die Forderung der Linken im Landtag erfahren, den Internationale Frauentag zum gesetzlichen Feiertag in MV zu machen. Stationen waren z.B. die Volkssolidarität, das Ärztehaus, Verkaufseinrichtungen, die Frau auf der Straße, die Möbel- und die Kleiderbörse, der Friseursalon, die Tierarztpraxis, das Rathaus usw. Es wurden gute Gespräche geführt und wir haben viele Anregungen für die kommende Kommunalwahl aufgenommen.

Simone Oldenburg, Vorsitzende der Landtagsfraktion und Horst Krumpen, Vorsitzender unseres Kreisverbandes gratulierten mit weiteren Genossen den Wismarer Frauen am Karstadt-Platz zum Internationalen Frauentag. Eine rote Nelke und eine Grußkarte wurden von den Frauen gerne entgegen genommen. DIE LINKE tritt dafür ein, dass Männer und Frauen für gleiche Arbeit auch gleich bezahlt werden, am 26. Mai mehr Frauen in die Parlamente gewählt werden und das der Frauentag ein Feiertag wird.

Die Linksfraktion geht auf Landtour:

Die Linksfraktion geht von Dienstag, dem 18. September, bis Donnerstag, dem 20. September 2018, auf Landtour, die ganz im Zeichen der Mobilität und öffentlicher Verkehrsangebote steht.

Letzte Absprachen mit der Wahlkreismitarbeiterin von Simone Oldenburg, Ellen Raeschke, und Mitgliedern der BO Amt Gadebusch zur Land Tour der Landtagsfraktion zum Thema Mobilität. Am 18.09.18 werden wir in der Stadt und im Amt Gadebusch unterwegs sein. Und wer weiß, vielleicht trifft der eine oder andere Bahnfahrer Landtagsabgeordnete der LINKEN die mit der ODEG von Rehna nach Parchim unterwegs sind.

Auf unserer Landtour wollen wir mit vielen Gesprächspartnern beraten, wie Mobilität für alle gesichert werden kann. Die Landesregierung will nicht mehr Geld ausgeben, die Möglichkeiten der Kreise und kreisfreien Städte sind begrenzt. Das Land sehen wir in der Verantwortung, deutlich mehr zu tun. Die Südbahn muss wieder durchgängig fahren, die Darßbahn angepackt und Grundlagen für eine Bahnanbindung im Süden der Insel Usedom vorbereitet werden. Bislang steht das Land beim Schienenpersonennahverkehr (SPNV) auf der Bremse. Ein Teil der Regionalisierungsmittel, die der Bund dafür zur Verfügung stellt, werden in einem Sondervermögen gehortet, der fast eine viertel Milliarde Euro umfasst.

Radtour zum Weltfriedenstag von Parchim nach Neustadt-Glewe

Nachdem der Kreisverband DIE LINKE. Ludwigslust-Parchim gestern in Wöbbelin der Opfer von Krieg und Völkermord gedachte, startete heute zum Weltfriedenstag die gemeinsame Friedensfahrt mit den Kreisparteien von SPD, CDU und Bündnis ´90/DIE GRÜNEN mit über 50 Teilnehmer*innen als notwendiges Zeichen für den Frieden auf der Welt. Nach einen bewegenden Andacht in Parchim fuhren die Teilnehmenden Richtung Neustadt-Glewe zur Gedenkstätte an der ehemaligen Außenstelle des KZ Wöbbelin. Auch das anschließende Familienfest in Parchim mit viel Spiel und Spaß war super besucht.

LINKE protestiert gegen völkerrechtswidrige Flüchtlingspolitik

Mahnwache an der Seebrücke in Wendorf

Unter dem Motto „Seebrücke statt Seehofer“ protestierten am Sonnabend,  den 18. August  zahlreiche Mitglieder und Sympathisanten der Linken in einer Mahnwache an der Seebrücke in Wendorf gegen die Verschärfungen des Asylrechts in Deutschland und die Abschottung der EU Außengrenzen. Mit liebevoll selbst gefertigten Plakaten, mit Fahnen und bunten Luftballons gestalteten sie ein farbenfrohes Bild, das die Blicke der Passanten anzog und auch vereinzelt ihr Interesse weckte.

Der Vorsitzende des Kreisverbandes Horst Krumpen und Simone Oldenburg, Stellvertretende Parteivorsitzende und Vorsitzende der Landtagsfraktion, brandmarkten die CSU und den Innenminister Horst Seehofer, die in Deutschland ein Klima der Menschenverachtung und Hetze gegen Geflüchtete und Muslime entfachen. Diese geistigen Branstifter nehmen in Kauf, dass Flüchtlinge im Mittelmeer ertrinken und kriminalisieren Seenotretter, weil sie aus humanistischen Gründen Menschen vor dem Ertrinken retten.

Mahnwache in Schönberg

Für Solidarität – Gegen Hass und Hakenkreuze

Im Juni kam in Schönberg nach einem tragischen Verkehrsunfall ein syrisches Kind ums Leben. Mehrfach wurden nun an der Unfallstelle Hakenkreuze aufgemalt. DIE LINKE rief auf, um gegen solche hasserfüllten Taten wollen ein Zeichen zu setzen – gegen Fremdenfeindlichkeit und für ein solidarisches Zusammenleben!
An der Unglücksstelle in der Dassower Straße verurteilten Bürgermeister Lutz Götze und die Vorsitzende der Linksfraktion im Landtag, Simone Oldenburg, die skrupellosen Hakenkreuzschmierereien. Mit ca. 50 Menschen gedachten sie dem toten Jungen und sprachen sich gegen Fremdenhass aus.

Seebrücke statt Seehofer

Mahnwache 18. August ab 11 Uhr Seebrücke Wendorf

Seit einiger Zeit findet eine dramatische gesellschaftliche Verschiebung nach rechts statt. Angeheizt durch die AfD, CSU und viele Medien werden Geflüchtete und Muslime zu Sündenböcken gemacht. Hetze und Menschenverachtung machen sich breit. Tausende Menschen müssen im Mittelmeer ertrinken, da Seenotretter*innen verboten wird, ihnen zu helfen. Das Asylrecht wird weiter verschärft und Lager werden gebaut. Von den unsozialen Verhältnissen in Deutschland wird weiter abgelenkt.

Wir wollen eine solidarische Einwanderungsgesellschaft: mit sozialer Sicherheit statt Konkurrenz um Arbeitsplätze, Wohnungen und Bildung. Mit einer sozialen Offensive für alle, die den Zusammenhalt der Gesellschaft stärkt. DIE LINKE ist die einzige Partei, die im Bundestag konsequent gegen jede Asylrechtsverschärfung gestimmt hat. Fluchtursachen wirksam bekämpfen, heißt: Schluss mit der ungerechten Handelspolitik, Waffenexporte stoppen und Kriegseinsätze beenden. Wir treten für die Schaffung legaler Fluchtwege und für offene Grenzen ein.

Eindrucksvolle Demonstration in der Hansestadt Wismar

Für eine offene Stadtgesellschaft und gegen Gewalt

Über 150 Bürger der Hansestadt Wismar demonstrierten am Freitag, den 27.07.2018 am späten Nachmittag für eine offene Stadtgesellschaft, für ein gutes Miteinander und gegen Gewalt. Sie folgten einem Aufruf von Bürgermeister Thomas Beyer, dem Flüchtlingsrat MV, dem Islamischen Bund e.V., der AWO Wismar, dem Verein das Boot und vielen Akteuren der Zivilgesellschaft.

Der Demonstrationszug formierte sich am Friedenshof. In diesem Wohngebiet kam es in jüngster Vergangenheit mehrmals zu verbalen und tätlichen Übergriffen gegen Bürger mit einem Migrationshintergrund. Die Route der Demonstration führte durch die Kuhweide, die Lübsche Straße zum Karstadt Platz, wo die Abschlusskundgebung stattfand.

Thomas Beyer forderte, dass in Wismar die verschiedenen Ansichten zu gesellschaftlichen Problemen im offenen Dialog geklärt werden müssen. Er erteilte tätlichen Übergriffen und rassistischen Äußerungen eine klare Absage. Er kritisierte, in Anspielung auf die unsägliche Rolle der CSU in der Flüchtlingspolitik, die geistigen Brandstifter in hohen Staatsämtern, die eine Atmosphäre der Angst vor Flüchtlingen in der Bevölkerung schüren. Dieses Vorgehen erschwere die Integrationsbemühungen vieler Menschen vor Ort und auch hier in Wismar.

Eine offene Gesellschaft, unter gleichberechtigter Einbeziehung aller Menschen, das ist die Voraussetzung dafür, dass sich die Hansestadt Wismar weiter gut entwickelt.