Alle Beiträge von Peter Vorbau

Rassismus erlebt und wie gehe ich damit um?

Gesprächsrunde im Wismarer Verein „Das Boot“

Der Einladung zu der Gesprächsrunde über Rassismus folgten am Dienstag, den 27. März 2018 über 60 Bürger, darunter viele Migranten. Die Veranstaltung fand im Rahmen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ statt.

Als Gesprächspartner nahmen teil: Josephine Hermes, Flüchtlingsrat M-VP; Sandra Rieck, Das Boot; Dr. Andreas Walus, Leiter Polizeihauptrevier Wismar; Abdurahman Said Osman als Dolmetscher (er übersetzte ins Arabische und die Sprache vón Eritrea), sowie zwei Mitarbeiter des Vereins LOBBI e.V. (Beratung von Opfern rassistischer Übergriffe).

Fremdenfeindlichkeit und Rassismus haben in unserer Gesellschaft mit dem Flüchtlingszustrom seit 2015 deutlich zugenommen. Auch in Wismar werden Menschen mit einem ausländischen Hintergrund oder einer Behinderung bedroht, beleidigt oder auch tätlich angegriffen. Das passiert den Betroffenen bei der Wohnungssuche, bei der Fahrt im Bus, beim nächtlichen Heimweg oder auch Kindern in der Schule und auf dem Schulweg. Wie verhalte ich mich selbst in solchen Situationen und wie sollten sich die Betroffenen verhalten?

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Ostermarsch 2018 für Frieden und Abrüstung

Bunter Demonstrationszug durch die Straßen der Wismarer Innenstadt

Die Friedensinitiative Wismar hatte für Sonnabend, den 31. März 2018 zum Ostermarsch aufgerufen. Den ungefähr 60 Demonstranten aus der Hansestadt und dem Landkreis sei an dieser Stelle Dank gesagt. Sie haben mit ihrer Teilnahme den Willen zu Frieden und Abrüstung zum Ausdruck gebracht.

Die deutsche Rüstungsindustrie unternimmt alle Anstrengungen zur Entwicklung neuer Waffen, die  Regierung genehmigt Waffenexporte auch in Kriegsgebiete und trägt damit zu den Fluchtbewegungen aus diesen Ländern bei. Damit ist Deutschland daran beteiligt, dass die Welt einer Katastrophe entgegenstrebt. Wo bleibt der Aufschrei? Wieso gelingt es nicht Massendemonstrationen zu organisieren, die Jugend für eine friedliche Zukunft zu mobilisieren! Auch wenn in Umfragen eine Mehrheit der Bürger sich gegen Kriegseinsätze der Bundeswehr und Waffenexporte ausspricht, so ist die Frage zu stellen, warum sich dieses nicht bei Aktionen wie den Ostermärschen widerspiegelt.

Ostermarsch 2018 am 31. März 2018 in Wismar

Treffpunkt 11 Uhr Parkplatz Weidendamm

Auch in diesem Jahr ruft die Wismarer Friedensinitiative die Bürger der Hansestadt und des Landkreises auf, beim Ostermarsch für ein friedliches Zusammenleben der Völker, gegen Kriege und Waffenexporte Gesicht zu zeigen. Laut Michael Deppe, als Anmelder der Veranstaltung, treffen sich die Teilnehmer am Ostersonnabend, dem 31. März 2018 um 11 Uhr auf dem Parkplatz Weidendamm, um dann in einem bunten Zug mit Plakaten, Transparenten und Fahnen durch die Straßen der Innenstadt zu demonstrieren. Auf dem Markt findet um 12 Uhr die Abschlusskundgebung statt.

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Aktionstag zum Equal Pay Day in Wismar

Mitglieder der LINKEN mit Frauen in der Krämerstraße im Gespräch

Über die Lücken bei der Entgelt-Gleichheit von Männern und Frauen haben am Freitag, den 16. März 2018 Simone Oldenburg, Fraktionsvorsitzende im Landtag, Horst Krumpen, Bürgermeisterkandidat in Wismar und weitere Mitglieder mit zahlreichen Frauen Gespräche geführt und Infomaterial überreicht. Sie benannten die Ursachen: so werden frauentypische Berufe unterbewertet, gängige Rollenstereotypen beeinflussen die Berufswahl, fehlende Gehaltstransparenz, familienbedingt unterbrochene bzw. reduzierte Erwerbstätigkeit und fanden damit viel Zustimmung.
Der Equal Pay Day ist der Internationale Aktionstag für Entgelt-Gleichheit zwischen Männern und Frauen. In Deutschland markiert der Tag die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen von 21 %, das entspricht einem Zeitraum von 77 Kalendertagen. Das heißt bis zum 18. März arbeitet eine Frau umsonst.
Die Aktion trug dazu bei, die Öffentlichkeit für diese Problematik zu sensibilisieren und für das schnelle Schließen der Lohnlücke zu mobilisieren. Leider verhinderte der kalte Wind gemütliche Gespräche am rot-gedeckten Tisch bei Kaffee, selbstgebackenem Kuchen und Brötchen.

Welttag der sozialen Gerechtigkeit am 20. Februar 2018

DIE LINKE mit Infostand vor dem Wismarer Jobcenter

Der Welttag der sozialen Gerechtigkeit wurde von den Vereinten Nationen 2009 eingeführt, um auf die Ungerechtigkeiten in der Welt aufmerksam zu machen.

Am Vormittag des 20. Februar 2018 haben Simone Oldenburg, Vorsitzende der Landtagsfraktion, Horst Krumpen, Kandidat für das Amt des Bürgermeisters in Wismar und weitere Mitglieder der Linken zahlreiche Gespräche mit Besuchern des Jobcenters geführt. Gegen die soziale Kälte boten sie heißen Kaffee und Tee an und überreichten Infomaterial.
Viele Bürger reagierten aufgeschlossen, berichteten über ihre Probleme, wie Einsprüche auf Entscheidungen des Jobcenters, oder ihre Schwierigkeiten bei der Arbeitssuche. Andere waren sichtlich frustriert, was angesichts ihrer gesellschaftlichen Situation als Arbeitsloser oder Hartz lV-Bezieher nachvollziehbar ist. Die Linke setzt sich für die Abschaffung des Hartz lV-Systems und für eine Mindestsicherung ohne Sanktionen und Kürzungen in Höhe von derzeit 1050 Euro ein.

Kerzen leuchten für den Frieden

Appell für den Frieden in den kurdischen Regionen im Norden Syriens

Dem Aufruf des Pastors Roger Thomas und des Bürgermeisters von Wismar, Thomas Beyer, zu einem Meeting am 2. Februar um 17 Uhr in der Nikolai Kirche folgten über 30 Bürger. Sie zeigten  sich betroffen über den Krieg, den die Türkei gegen die Menschen in der kurdischen Region Afrin führt und entzündeten Kerzen für den Frieden. Thomas Beyer verurteilte, dass Waffen aus Deutschland im Krieg gegen die Kurden eingesetzt werden.

Pastor Thomas berichtete, der Pfarrer der christlichen Gemeinde in Afrin hat sich vor einer Woche in einem Brief mit der Bitte an die Christen und alle deutschen Bürger gewandt, für ein Ende der Bombardierungen einzutreten. Sie haben Angst, ihre Heimat zu verlieren und fürchten um ihr Leben. Bahast Ahmad, kurdischer Flüchtling aus dem Irak, bat um Hilfe aus Deutschland, da besonders Kinder unter den Angriffen leiden. Die Teilnehmer des Meetings sprachen sich zum Abschluss dafür aus, dass viele Wismarer ihre Stimme gegen diesen Krieg erheben.

Familienfest am 1. Mai in Jamel und Gressow

Obstbäume für die Demokratie

Aktive Bürger der Gemeinde Gägelow und des Vereins Kuso  trafen sich am 1. Mai traditionell in Jamel und setzten ein Zeichen für Demokratie, indem sie auf der Obstwiese weitere Obstbäume pflanzten. Dafür stellten Spender die Bäume zur Verfügung, darunter der Gägelower Hagebaumarkt. Engagiert an der Aktion beteiligt hat sich auch Simone Oldenburg, Vorsitzende der Fraktion der Linken im Landtag. Anschließend wurde die Maifeier mit einem bunten Familienfest in Gressow fortgesetzt.

Eindrucksvolle Demonstration für Frieden und Abrüstung

Wismarer Ostermarsch mit über 120 Teilnehmern

Dem Aufruf der Wismarer Friedensinitiative zum traditionellen Ostermarsch folgten am Sonnabend, den 15. April 2017 über 120 Bürger. Sie ließen sich auch von dem unbeständigen Wetter nicht abschrecken. Die Organisatoren hatten mit Plakaten, Annoncen in den Tageszeitungen, einem Vortrag „Zur Militarisierung der deutschen Außenpolitik“ von der Rosa-Luxemburg-Stiftung und einem Infostand für  den Ostermarsch geworben.

Ostermarsch 2017
Ostermarsch 2017
Der bunte Demonstrationszug bewegte sich vom Weidendamm durch die Straßen der Altstadt zum Wismarer Markt.
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Der bunte Demonstrationszug bewegte sich vom Weidendamm durch die Straßen der Altstadt zum Wismarer Markt. Auf den zahlreichen mitgeführten Fahnen mit der Friedenstaube, Transparenten und Plakaten brachten die Teilnehmer ihren Willen zum Frieden, sowie die Ablehnung von Kriegen und Waffenexporten zum Ausdruck. So den Ausspruch von Willy Brandt „Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts“ auf dem Transparent der Linken, oder die Aussagen „Wie wäre es mit dem Ausbruch des Weltfriedens?“ bzw. „Kein Werben für Töten und Sterben“, getragen von  jungen Demonstranten.

Bei der abschließenden Kundgebung auf den Markt verfolgten die Zuhörer aufmerksam die Ansprachen. Das Wort nahmen Michael Deppe als Anmelder der Demo; Karsten Jagau, Piraten; Horst Krumpen, Die Linke; Silke Gajek, Die Grünen und Horst Neumann, Friedensinitiative Bad Kleinen. Trotz Aufforderung haben sich Vertreter von SPD und der CDU nicht an der Veranstaltung beteiligt. Horst Krumpen kritisierte das Verständnis der Bundeskanzlerin auf das vom Präsidenten der  USA befohlene völkerrechtswidrige Bombardement eines syrischen Luftwaffenstützpunkts, mit dem die Gefahr eines weltweiten Krieges heraufbeschworen wird. Auch der Einsatz einer amerikanischen Superbombe in Afghanistan wird zum Erstarken des Terrorismus beitragen. Silke Gajek sprach den Wunsch aus, für das Erstarken der Friedensbewegung und zu einem friedlichen Dialog der Länder unter der Schirmherrschaft der UNO.